Fuck

Easy to pronounce

30.01.2004, 15:52, Text: Christian Steinbrink, Christian Steinbrink

Fuck, diese Band gibt’s mittlerweile auch schon mehr als zehn Jahre. Und in diesen haben sie uns mit ihren humorvollen, recht eigenbrötlerisch wirkenden Songs oft eine gute Zeit bereitet. Immer mal wieder fanden sie auch hierzulande bei einer etwas breiteren Öffentlichkeit Gehör, vor allem ihre beiden Alben auf Matador. Und dann waren da ja noch die mittlerweile ziemlich wertvolle Split-Single mit Tocotronic und ihre zum Schmunzeln einladende Coverversion von Britneys ›Ooops, I Did It Again‹.

Nun haben die Amerikaner mit dem italienischen Label Homesleep, das für die dortige Indie-Szene essenziell ist, eine neue Heimstatt gefunden und gleich mit ›Those Are Not My Bongos‹ ihre bislang schönste Platte aufgenommen.

Die interkontinentale Allianz wurde geknüpfte während einer Italien-Tour mit der südeuropäischen Indie-Ikone Yuppie Flu. Danach ging offensichtlich alles ziemlich schnell, denn die frisch geknüpfte Connection wurde gleich ausgebaut, so war Matteo Agostinelli, der Sänger von Yuppie Flu, für die Produktion des neuen Albums verantwortlich. Die Band traf sich dafür mit ihm in seinem Studio im italienischen Hafenstädtchen Ancona. Da die Mitglieder von Fuck mittlerweile eh über die ganzen Vereinigten Staaten verteilt wohnen, war der Schritt nach Italien gar nicht so weit. Als Nächstes wird eine gemeinsame Veröffentlichung mit der britischen Domino-Band Quickspace anstehen. Außerdem werden wir die Band laut Sänger Tim dieses Jahr hierzulande auch noch live erleben können, denn »besonders in Deutschland glauben sie, dass unser Zeug Kunst ist.« Bleibt die Frage, wieso sich die Band denn ausgerechnet diesen Namen ausgesucht hat. Tims Antwort: siehe Headline.



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aus Intro #113 (Februar 2004)
 
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