Beck

Grüsse aus dem Marianengraben der guten Laune

27.09.2002, 14:09, Text: christoph koch, christoph koch
[15 Kommentare]

\"There's distant lights but here they're far and few
And the sun don't shine even when it's day
You gotta drive all night just to feel like you're ok
These days I barely get by
I don't even try\"
(\"The Golden Age\")

Es wird einem angst und bange, wenn man Becks neues Werk zum ersten Mal hört. Man möchte sich am liebsten sofort in den Flieger setzen und sich auf den Weg über den großen Teich machen. Ihn in den Arm nehmen, durch sein zerzaustes Haar streichen und ihm so glaubhaft wie möglich versichern, dass alles gut wird. Anschließend eine Jonathan-Richman-Platte auflegen oder ein Video anschauen, das Arne Zank beim Schlagzeug-Spielen zeigt.

Solche Instant-Gute-Laune-Maschinen halt. Ein wenig Popcorn rösten und schauen, ob da etwas ist, über das er reden muss. Denn das Dutzend Songs, das Herr Hansen auf seinem siebten Album vereint hat, legt den Schluss mehr als nahe, dass gerade alles nicht so richtig geil läuft.

\"Sea Change\" ist eine Sammlung düsterer, sparsam instrumentierter Stücke geworden, die seinen '98er-Folk-Tropicalia-Exkurs \"Mutations\" im Vergleich wie ein Andrew-W.K.-Tribute unter Mitwirkung von Roberto Blanco, Las Ketchup und einem Füllhorn chemischer Stimmungsaufheller dastehen lässt. Elektronische Beats und Sequencer-Spielereien sind nahezu völlig verschwunden. Die dominanten Werkzeuge auf \"Sea Change\" sind Akustik- und Slidegitarre, Banjo, Piano und Glockenspiel, aus mehreren Tracks tropfen dicke Streicherarrangements. Auch die Texte sind von einer neuen, Beck-untypischen Ernsthaftigkeit: Assoziierte sich der Mann früher durch eine durchgeknallte Welt surrealistischer Cut-up-Lyrics Marke \"Neptune's lips taste like fermented wine / Perfumed blokes on the Ginza line\", so ist der letzte Vorhang für diese knallbunte Freakshow auf \"Sea Change\" längst gefallen. Statt dessen geht es um schlichte Trauer, um Verlust, Einsamkeit und Herzweh - alles sehr unclever und unironisch dargelegt. Oder geht man etwa mit dieser Annahme dem alten Trickser schon wieder auf den Leim? Klar ist: Viel muss passiert sein in den drei Jahren seit dem Erscheinen der aufgekratzten Electro-Funk-Extravaganza \"Midnite Vultures\", auf der Beck den Prince gab. Zeit also für ein quasi-therapeutisches Gespräch - den Mann einfach mal auf die Couch legen und ordentlich durchchecken.

\"It's only lies that I'm living
It's only tears that I'm crying
It's only you that I'm losing
Guess I'm doing fine\"
(\"Guess I'm Doing Fine\")

Das Unterfangen steht jedoch von Anfang an unter keinem guten Stern. Ein konspiratives Treffen in Denver wird in letzter Minute abgesagt, ebenso ein Gastspiel von Beck in Köln am 9. September. Beck ist krank, viele neugierige Fans sind traurig. Statt dessen also nun transatlantische Therapie per Fernsprecher. Ein Gesprächsprotokoll:

21:00h - Starttermin für das Telefoninterview mit Beck

21:28h - Das Telefon klingelt: \"Hallo, hier ist Aimee von Interscope, wir sind etwas spät dran. Ich stehe hier vor dem Gebäude und warte auf Beck. Er sollte in zehn Minuten hier sein. Ich rufe dann noch mal an ...\"

22:32h - Erneuter Anruf: \"Hallo, hier ist noch einmal Aimee, ich verbinde dich jetzt mit Beck ... [etwa eine Minute Stille] Ich kann ihn nicht erreichen, er hat keinen Empfang auf seinem Handy, er scheint irgendwo in den Hills unterwegs zu sein. Er ist aber auf dem Weg zu einem Hotel, er ruft dich dann von dort an ...\"

22:50h - Ring, ring: \"Aimee hier, danke fürs Warten, wir versuchen es jetzt noch einmal ...\"

Becks Stimme tönt plötzlich muffelig aus dem Hörer, was sich sowohl auf den Klang als auch auf seine Laune bezieht: Hallo. Er wirkt einem Interview gegenüber ungefähr so aufgeschlossen und enthusiastisch wie ein Vermieter, dem man vorschlägt, man würde die Miete dann und wann in bar vorbeibringen, wenn man gerade Geld auf der Pferderennbahn gemacht habe.

Hallo! Alles okay bei dir?

Ja, alles klar. Ich bin ein bisschen müde, ich habe den ganzen Tag Interviews gegeben.

22:51h - Hervorragende Voraussetzungen für ein persönliches Gespräch über Verlust, Schmerz und Trauer. Aber erst mal abwarten und locker bleiben. Vielleicht muss der Mann nur aus der Reserve gelockt werden ...

Was ist passiert zwischen \"Midnite Vultures\" und \"Sea Change\"?

Ich habe viel getourt, bin viel aufgetreten, habe mit Air zusammengearbeitet. Außerdem habe ich eine Dokumentation gemacht, bin viel gereist und habe an meinem Gesang gearbeitet.

Ich dachte jetzt weniger an deine Arbeit, sondern eher daran, was in deinem Leben passiert ist ...

Habe ich dir doch gerade erzählt!

Und die Trennung von deiner langjährigen Freundin hat nichts damit zu tun, dass das neue Album so verzweifelt und düster klingt?

Das ist meine Privatsache, und ich werde nicht darüber reden. Ich bin kein Künstler für die Boulevardpresse, ich bin nicht Jennifer Lopez, klar?

Das habe ich ja auch nicht behauptet.

Nein. Aber ich habe das gesagt.

22:53h - Hm. Junger Mann ... mag seine Privatsphäre. War vielleicht auch nicht der optimale Eisbrecher, aber die Zeit ist nun mal knapp. Zumindest ist er jetzt etwas wacher. Dass seine Lethargie ausgerechnet in blanken Hass umschlägt, hatte ich mir jedoch auch nicht gerade gewünscht. Das Gespräch also besser wieder in etwas ruhigere Bahnen lenken. Über Musik reden ja immer alle gerne ...

\"Seen the end of the day come too late
Seen the love you had turning into hate
Had to act like I didn't even care
But I did so I got stranded standing there
It's nothing that I haven't seen before
but it still kills me like it did before\"
(\"End Of The Day\")

Wenn du ein so persönliches, intimes Album machst wie \"Sea Change\", musst du damit rechnen, dass die Leute sich fragen, was dahintersteckt, und auch mit persönlichen Fragen ankommen. Aber wenn du darüber nicht reden willst, lass uns über Musik sprechen. Hast du Bedenken, Fans mit deinem neuen Sound zu befremden?

Gar nicht. Schau dir die Alben an, die ich bisher veröffentlicht habe. Ich habe eine Zuhörerschaft entwickelt, die abenteuerlustig ist und nicht konservativ und festgefahren. Wenn das nicht so wäre, hätte ich von Anfang an nur kommerzielle Sachen gemacht.

Wie waren die bisherigen Reaktionen auf die neuen Songs?

Sehr intensiv, sehr stark. Von den Leuten, die in den vergangenen Jahren auf mich zugekommen sind, haben 90% über \"Mutations\" gesprochen. Also scheinen viele Leute auf diese Seite meiner Musik zu stehen. Wie das neue Album bei den Kritikern ankommt, weiß ich nicht. Ich lese keine Reviews. Aber angeblich habe ich fünf Sterne im Rolling Stone bekommen.

Das ist richtig, der Rolling Stone hat \"Sea Change\" als das beste Album bezeichnet, das du je veröffentlicht hast. Aber wo du gerade von \"Mutations\" sprichst: Darauf gibt es ja einige Momente, die Parallelen zu \"Sea Change\" aufweisen ...

\"Sea Change\" ist nur sich selbst ähnlich. Ich habe die ersten beiden Songs von \"Mutations\" [\"Cold Brains\" und \"Nobody's Fault But My Own\"] vielleicht als so was wie einen Ausgangspunkt benutzt. Ich hatte mit \"Mutations\" nur so ein bisschen das Wasser getestet, aber ich denke, dass ich damals etwas entwickelt habe, was dann in dem ganzen funky crazy HipHop-Kram, den ich gemacht habe, ein bisschen unterging. Ich hätte ursprünglich nie gedacht, dass jemand \"Mutations\" mögen würde. Es war immer so eine Art Nebenprojekt.

Die ironischen, Referenz-gespickten Pastiche-Texte, die früher so was wie dein Markenzeichen waren, sind völlig verschwunden. Die neuen Texte sind sehr direkt, sehr offen. War es schwierig, ein so \"uncleveres\" Album zu schreiben?

Ich habe viele Songs geschrieben, und die waren nicht alle ironisch gemeint. Mein Verständnis von Humor basiert auch nicht unbedingt auf Ironie. Ich bin sehr aufrichtig in dem, was ich tue. Ich meine es so. Es ist nur so, dass es verschiedene Stimmungen gibt, die jeweils in verschiedenen Situationen angemessen sind, und diese Songs waren eben das, was herauskam, als ich in einer gewissen Stimmung war.

22:57h - Aha. Jetzt kommen wir also doch langsam in die richtige Richtung, und er scheint sich langsam auch wieder abgeregt zu haben. Also nichts wie rein in die Psychofragen:

Was ist deine größte Angst?

Die meisten Leute hätten Angst, sich alleine auf eine Bühne vor 2000 Menschen zu stellen - ich mache das jeden Abend.

Aber ich habe ja gefragt, was DIR Angst macht.

Keine Ahnung. Aus einem Flugzeug zu springen, vielleicht.

Was machst du, um mit Trauer und Verlust fertig zu werden - außer Songs zu schreiben und aufzunehmen?

Ich weiß nicht. Gib mir eine Flasche Wein, ein langer Spaziergang schadet auch nicht. Freunde ... Manchmal muss man den Dingen aber eben auch ins Auge sehen und ehrlich mit sich sein.

Welche Songs hörst du, wenn du traurig bist?

Ach, ich weiß nicht ... Die, äh ... Beatles.

Geht's vielleicht etwas genauer?

Nein.

In welchen Momenten bist du am glücklichsten?

Wenn ich Journalisten am Telefon habe, die mir nervige Fragen über meine Privatangelegenheiten stellen.

22:59h - Man muss nicht unbedingt dabeisein, um zu merken, dass dieses Gespräch vor allem eines nicht läuft: gut. Was insofern problematisch ist, da es noch ein heikles Thema zu klären gilt. Gerüchten zufolge hat Beck Hansen in der letzten Zeit mit Scientology angebandelt. Die Frage danach sollte eigentlich in einem günstigen Moment gestellt werden. Der in diesem Gespräch frühestens in 150 Jahren kommen wird, soviel ist klar. Also raus damit:

Was bedeutet Religion für dich?

Oh, ich kriege gerade einen Anruf auf der anderen Leitung ...

23:00h - Und aufgelegt. Mit der zweitältesten Ausrede nach \"Oh, ich fahre gleich in einen Tunnel\" - einem wahren Klassiker der Unterbrechung unangenehmer Telefongespräche.

\"How could this love
Ever turning
Never turn its eye on me
How could this love
Ever changing
Never change the way I feel\"
(\"Lonesome Tears\")

Nun ja. Wer am Telefon ein genervt-gelangweilter Rüpel ist, kann immer noch hervorragende Alben aufnehmen. Da hat die Natur wieder einmal keinerlei Riegel vorgeschoben. Und deswegen sollte an dieser Stelle noch mal betont werden, dass es sich bei \"Sea Change\" in der Tat um eine herausragende Arbeit handelt. Nicht nur innerhalb des Beckschen Gesamtwerks, Amerikas Musikjournaille hat bereits Vergleiche zu Neil Youngs \"After The Goldrush\" gezogen, ebenso wie zu Bob Dylans \"Blood On The Tracks\". Beide sind berechtigt. Beck hat den Singer/Songwriter in sich endlich vollständig ans Licht kommen lassen und fernab jeder Hipness und von ausgefuchstem Tongue-in-cheek-Eklektizismus ein Dutzend Songs rausgehauen, das von überwältigender Kraft und Schönheit ist. Diese Kraft und Schönheit kommt allerdings mit dem Preisschild einer knallharten Kitsch-Metaphorik versehen, inklusive Rosen auf Friedhöfen, Vögeln vor dem Fenster, Wüsten und Stürmen. Und darüber hinaus der Hammerzeile: \"There's one road back to civilization, but there's no road back to you.\" Die interessanterweise zwar gesungen wird, als einzige aber nicht in den Lyrics abgedruckt ist.

\"You're all scared and stiff
A sick stolen gift
And the people you're with
They're all scared and stiff
And I wanted to be
Wanted to be your good friend\"
(\"It's All In Your Mind\")

\"Baby you're lost
Baby you're a lost cause
I'm tired of fighting
Fighting for a lost cause\"
(\"Lost Cause\")

Obwohl Beck das Album mit kompletter Band eingespielt hat, denkt man doch stets, einer Soloplatte zu lauschen - aufgenommen alleine, in dunklen Stunden. Ein bisschen wie Bruce Springsteens \"Nebraska\"-Album, wenn man sich dessen mageren Vierspur-Sound ein wenig opulenter denkt. Auf die Live-Umsetzung des Albums darf man deshalb sehr gespannt sein. Mit den Flaming Lips im Rücken anstatt Radiohead-Producer Nigel Godrich an den Reglern werden sich die oft orchestralen Stücke sicherlich noch einmal völlig anders anhören. Und vielleicht lässt sich dann ja auch die Frage klären, was das denn nun für ein anderer Anruf war, der unser herzliches Gespräch so rüde unterbrach.



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aus Intro #99 (Oktober 2002)
 
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  • User: Salz
  • Salz 07.10.2002 | 11:59:09

    Hallo Christoph, dein Interview ist ja
    echt nicht gut gelaufen. Da hattest du
    wohl einen ungünstigen Zeitpunkt für
    erwischt. Aber trotzdem hätte es nicht
    so enden müssen, wenn du mehr
    auf deinen Gesprächspartener
    eingegangen wärst, der ja nicht
    gerade in einer angenehmen
    Situation und Stimmung war. Da
    waren deine Fragen wohl nicht so
    angebracht. Denn wer hat nach
    einem Anstrengenden Tag und
    tausend Interviews darauf Lust zu
    antworten. Bestimmt selbst du nicht.
    Da ist es schon mal besser sich
    zurückzunehem und die eigenen
    Ziele nicht für so wichtig zu nehmen,
    denn schließlich willst du ja was von
    dem anderen und nicht umgekehrt.
    Du hast es mit einem Fremden zu
    tun, dessen Musik du hörst und gut
    findst, aber kennen tust du ihn nicht.
    Deswegen sind Fragen nach
    Privatpersönlichen Dingen erstmal
    nicht angebracht, es sei denn der
    andere will unbedingt darüber reden.
    Um auf eine solche überhaupt zu
    gelangen Ebene braucht es
    verdammt viel Respekt und Demut
    vor dem Gegenüber, damit
    überhaupt eine Vertrautheit entsteht
    in der darüber geredet werden kann.
    Außerdem ist doch bekannt das
    Beck über solche Sachen nicht redet.
    Da ist doch klar, das du ihn um elf
    Uhr nachts nicht mit solchen Böllern
    aus der Reserve locken kannst.
    Guten Wein hättest du ihm
    einschenken sollen, einen leckeren
    Nachtisch zum Abschluß des Tages
    und ein schönes Schlaflied
    hinterher. Er hätte wohl mit einer
    guten Geschichte gedankt.
    Dein nächstes Interview läuft
    bestimmt besser!

  • User: babsie
  • babsie 09.10.2002 | 10:52:07
    ich bin nicht kerstin grether.
    ja, einfach mit muffigen leuten üben. die gibt es ganz doll viele. und das mit dem therapeutischen ansatz einfach weglassen. das... wirkt... eher... peinlich.

  • Tomalak 09.10.2002 | 10:58:25
    runner vonn de Gass
    da braucht er ja kein Interview geben, der Herr Beck, wenn darauf keine Lust hat.

    er ist ja kein Künstler der Boulevardpresse...
    ja wer's glaubt

  • User: babsie
  • babsie 09.10.2002 | 11:06:42
    ich bin nicht kerstin grether.
    au ja, tomalak. lass uns streiten .-)

    das ist doch immer das böse management, welches die armen künstler zu milliarden interviews zwingt. die können doch gar nix für, oder?

  • Tomalak 09.10.2002 | 11:11:13
    runner vonn de Gass
    Äh wie jetzt?
    Ja ne, der Beck ist da selbst für verantwiortlich, vor allem wenn er so ein Unsinn verzapft wie in dem Interview.
    Wenn er eben keinen Bock hat um 23.00 Uhr ein Interview zu geben, da soll er es lassen.
    Er hat ja einen gewissen Status, und nötig hätte er es auch nicht. Deshalb find ich solche Interviews auch fürn Arsch, für den Interviewer, den Interviewten und den Leser.

  • User: babsie
  • babsie 09.10.2002 | 11:20:18
    ich bin nicht kerstin grether.
    na ja, den wunsch nach privatsphäre kann ich persönlich verstehen. und auch als nicht-journalist wusste ich ob der empfindlichkeit becks bezüglich dieser themen. schließlich geht es ja irgendwie um menschen und so. kann man also von einem guten journalisten nicht die fähigkeit erwarten, mit solchen umständen umgehen zu können? ist ja nicht so, als wäre beck der allerallererste, der solch ein verhalten an den tag legt...

  • Tomalak 09.10.2002 | 11:24:18
    runner vonn de Gass
    naja die Frage nach der Privatsphäre betrifft eine / zwei Fragen.
    Er hatte entweder keine Lust, oder es ist halt ein kleines Arschloch oder beides.
    Vor allem legt er halt das selbe Verhalten an den Tag wie La lopez, alos der ist schon eine kleine Diva;-)

  • User: getup and boogie
  • getup and boogie 09.10.2002 | 11:33:20

    @babsie: ich glaube nicht, dass es möglich ist, angesichts eines so kurzen textstückes die fähigkeiten eines guten journalisten erkennen und bewerten zu können. das scheint ein klassischer fall von "total in die hose gegangenes gespräch" zu sein - passiert den besten schreibern.

    ich find's mutig, das ganze dann auch abzudrucken - leichter wär's für die intro ja gewesen, einfach irgendein portrait mit ein paar o-tönen zu formen.

  • User: Daniel Decker
  • Daniel Decker 09.10.2002 | 11:43:47

    ich fand das interview echt mal gut...
    ich finde ja, dass man beck vermenschlicht durch solche texte. menschen haben halt schlechte tage, ebenso beck. ich finde, dass hier ein gelungener text bei einem misslungenen interview entstanden ist.

  • User: constanze
  • constanze 09.10.2002 | 11:44:18

    Interviews, die nicht face-to-face sind, sind immer ätzend, da man den Gegenüber überhaupt nicht einschätzen kann. Allerdings, wenn Beck keine Lust auf Interviews hat, soll er doch überhaupt keine geben. Man kann auch auf persönliche Fragen antworten, ohne viel von sich preiszugeben und ohne gleich unhöflich zu werden. Eigentlich unsymphatisch, aber vielleicht hat der Christoph einfach nur einen schlechten Tag/Moment erwischt.

  • takaplus 09.10.2002 | 19:26:51

    scientology?
    wenn das stimmt, dann spinnt der ja rum

  • User: Clipper
  • Clipper 09.10.2002 | 20:55:44

    ja genau, den muss man wohl wegsperren, damit er nicht noch die ganze Musikszene unterwandert mit dem Scheiss. Der soll mit dem Quatsch ja seine Hände von den Flaming Lips lassen! Boykottiert Beck!

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