Close Up
zur inszenierung von nahsicht und oberflächen
10.01.2001, 18:37, Text: Autor unbekannt
Doch Verwirrung rufen beinahe alle Werke der Ausstellung “Close Up” im Kunstverein Hannover hervor. Vorgestellt werden 24 Positionen internationaler Künstler, die sich mit der Inszenierung von Nahsicht und Oberflächen beschäftigen.
Der Kölner Thomas Rentmeister konstruiert zum Beispiel große amorphe Bodenskulpturen aus Polyester. Auch diese seltsamen Gebilde verlocken dazu, ganz nah heranzugehen. So nah, dass man die glatte Oberfläche berühren kann, um herausfinden, ob das Material elastisch oder starr und ob die Skulptur hohl oder fest ist. Wichtig ist, welche unmittelbaren Reaktionen die Werke provozieren. Damit steht diese Kunst in der Tradition der Pop Art.
Close Up: Kunstverein Hannover (www.kulturserver.de/home/kunstverein_hannover), 20. Januar bis 11. März 2001
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