Phoenix

no one shines like

03.11.2000, 19:43, Text: Autor unbekannt

Feinste Beats für jede Ballnacht, dickste Gitarren für Amphetamin-strotzende Jetpiloten und Melodien, die so schön um die Ecke kommen, dass man selbst den besten Sex unterbricht, um verzückt zu seufzen. Popmusik in seiner feinsten und gleichzeitig plakativsten Ausführung. Immer die eine entscheidende Note näher an der Genialität als an der Peinlichkeit.
Jeder, dem ich die Platte seit Erscheinen im Mai vorgespielt habe, war begeistert, wollte sie sofort haben, um sie auf die private Heavy-Rotation zu setzen – wo sie sich auch jetzt noch befindet. Totale Begeisterung allenthalben. Aber zur Massenhysterie hat es nicht gereicht. Meine Schuld? Nie und nimmer.

Da wurde woanders geschlampt. Zu wenig Titelstorys, keine Pappaufsteller im Saturn, und beim Musikfernsehen merken sie erst jetzt, was sie verpasst haben, und kramen das Video wieder raus. Asche ab. Hype an. Jetzt.



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aus Intro #80 (Dezember 2000 / Januar 2001)
 
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