Gus Gus

pop aus eiskristall

01.04.1997, 20:11, Text: Autor unbekannt

Auf ihrem Debüt \"Polydistortion\" brechen GUS GUS mit den herkömmlichen Ansätzen von Pop. Das Fundament synthetischer Soundwälle gibt GUS GUS Platz, mit Elementen aus Funk, Soul oder TripHop zu jonglieren. Mit dem nordeuropäischen Verve von Eiskristallen entfachen sie einen kruden Cool-Pop. Die Isländer arbeiten mit klanglichen Momentaufnahmen: \"Unser Prinzip ist, daß wir die Musik nie wieder genauso inszenieren, wie sie jetzt auf dem Album erscheint. Es ist nur die aktuelle Sicht für die Dinge. Der musikalische Prozeß ist sehr experimentell. Jedes Stück ist ein Individuum, das wir auf verschiedenste Weise arrangieren. Es geht nicht darum, eine ultimative Version zu schaffen, sondern dem Song konträre Gesichter zu geben.\" Das Album gibt also nur einen Einblick in die sinnlichen Welten von GUS GUS, die live durch visuelle Medien ergänzt werden.

\"Kein Konzert ist wie das andere\", verspricht Jónsson. Pop auf einer neuen Evolutions-Stufe.



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aus Intro #44 (Mai 1997)
 
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