Manhole
dem kind geht es nicht gut
05.04.1996, 14:47, Text: Autor unbekannt
Trotzdem: MANHOLE werden groß. Da wäre die sehr trockene Produktion von Ross Robinson, der schon KORN und SEPULTURA zu einem unglaublichen Sound verhalf, dann eilt der Band der Ruf einer der besten Livebands der amerikanischen Westküste voraus, was zu einem riesigen Following und einer wälzerdicken Pressemappe geführt hat. Außerdem strahlt die Musik soviel Atmosphäre aus, ist die Präsenz der Frontfrau, ihre Wut so deutlich zu spüren, daß man Songs wie „Put Your Head Out“, das sich für Pro-Choice einsetzt, und das überragende „Break“, in dem Tairrie ihren Haß auf ihre Mutter, die sie als Kind mißbrauchte, Luft macht, nicht mehr vergißt.
Diese Seite der sonst so offenen und sympathischen Tairrie beeindruckte auch Dino von FEAR FACTORY: „Wir spielten in einem Club in L.A., und ein Typ stand am Bühnenrand und machte obszöne Gesten in meine Richtung.
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