Dead Mould
in die nische der unverwechselbarkeit
21.04.1995, 11:31, Text: Autor unbekannt
Fasziniert von der Rhythmik der METALLICA-Posse, gründen Martin und sein Kumpel Eudel (Bs&Gs) im Jahre 1991 DEAD MOULD. Ostwestfalen schwärmt für Gitarrenrockbands, der NIRVANA-Boom steht unmittelbar bevor. Zeit genug für die harte Fraktion, in der DEAD MOULD aufwächst, im Randgruppendasein zusammenzuwachsen. Martin und Eudel entwickeln sich zum akribischen Songwriterduo. \"Eine 10%ige Idee wird im Übungskeller zu einem Song ausgearbeitet. Meistens dauert es Monate, bis ein Endergebnis feststeht.\" Über die stetige Zusammenarbeit erwirtschaftet sich DEAD MOULD die musikalische Authentizität, die für die Nische der Unverwechselbarkeit im Wust der Bielefelder Bands vonnöten ist.
Nach vier Jahren ohne Plattenveröffentlichung gehören DEAD MOULD zu den Oldies im Demo-Geschäft. Bei der Veröffentlichung ihrer Debüt-Scheibe aber konnten sie den Erfahrungsreichtum ohne plumpe Rockstar-Illusionen als großen Vorteil verbuchen. Die Musik ist das wesentliche Kapital einer Band, der Gradmesser für ihre Klasse. Sie zu intensivieren, den Hörer in sie eintauchen und nach dem Schlußakkord wieder auftauchen zu lassen, ist durch den Albumtitel zum Programm von DEAD MOULD geworden.
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Mutabor
Mit ihrem Stilmix aus Punkrock, Ska und verschiedenen Folk-Einflüssen wurde Mutabor seit ihrer ersten Veröffentlichung (1997 Virgin) oft als deutscher Vertreter des Folk-Punk geführt. Mit ihrer zweiten Veröffentlichung (2001 Makanabeat / Soulfood) erweiterte die Band ihr musikalisches Spektrum in Richtung Pop und Reggae.





