White Zombie
die unheimliche einmaligkeit des seins
29.03.1995, 13:26, Text: Autor unbekannt
Die Geschichte von WHITE ZOMBIE reicht bis ins Jahr 1986 zurück, als sich das Quartett formierte. Ihre Indie-Veröffentlichungen \"Psyhohead Blowout\", \"Soulcrusher\" und \"Make Them Die Slowly\" stießen nicht nur in der heimischen New Yorker Szene, sondern auch beim Medienriesen Geffen auf begeisterte Ohren, Anfang der Neunziger nahm er die Band unter Vertrag. Nach der Veröffentlichung ihres vierten Albums \"La Sexorcisto: Devil Music Vol.1\" (1992) schien es zuerst so, als stieße man wiederum nur in Szenekreisen auf Gehör. Erst nach langen Tourneen mit renommierten Bands wie DANZIG und PANTERA sowie massiver TV-Unterstützung via der schrägen MTV-Vögel \"Beavis & Butthead\" entwickelte sich das Album zumindest in den Staaten zum Verkaufshit.
\"In den letzten drei Jahren haben wir wirklich hart gearbeitet.
\"Das ist nun mal ein Charaktermerkmal von WHITE ZOMBIE, sich so anzuhören wie WHITE ZOMBIE. Ha ha. Nimm nur unsere erste Single 'Super Charger Heaven' oder das ruhige 'Blood Milk And Sky', solche Songs hast du bislang noch nicht von uns gehört\", wehrt sich J, bestätigt dann aber meine Vermutung, denn mehr Neuerungen fallen auch ihm auf Anhieb nicht ein. Ist aber auch nicht so wichtig, denn wem das letzte Album gefallen hat, wird es mit \"Astro-Creep 2000: Songs Of Love, Destruction And Other Synthic Delusions Of The Electric Head\" (so der vollständige Titel des Werks) leicht gemacht. Viele Samples, harte Grooves und der recht eigene Gesang von Vorarbeiter Rob Zombie, der sich immer ein wenig nach dem Laut anhört, den ein Frosch von sich gibt, wenn man soeben auf ihn getreten ist. Produktionstechnisch haben die vier allerdings nichts anbrennen lassen, denn \"Hans Dampf in allen G(K)assen\", Terry Date, hat ihnen eine wahre Monsteraufnahme hingeregelt. Von daher dürfte es für die angesprochene Single sowie den einen oder anderen Song (z. B. \"Electric Head\") kein Problem sein, sich in den Zappelbunkern zu etablieren. Den einzigen Aderlaß, den die Band erleiden mußte, ist das Ausscheiden von Drummer Evan De Prume, der die Band aus persönlichen Gründen verließ. Der neue Schlagwerker hört auf den Namen John Tempeste und war vormals bei TESTAMENT beschäftigt.
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