Vanishing Heat

ein bild des horrors!

04.06.1994, 20:04, Text: Autor unbekannt

\"Zu Beginn\", sagt Darrin Huss, \"wollte ich zurück zu den ersten Ideen von PSYCHE und diese mit meinen neuen Vorstellungen weiter entwickeln. PSYCHE wollte ruhiger und poppiger werden, mit VANISHING HEAT wollte ich eine andere Persönlichkeit in mir unterstützen. Das erste Album 'Hallucination' entstand halb im Spaß und halb im Ernst. Stücke wie 'Night Stalker' oder 'Choose Your Weapon' aber geben nach wie vor das wieder, was ich damals empfunden habe.\"
Daß die genannten Songs in neuen Versionen noch einmal auf \"The Itch\" zu hören sind, wird all jenen einen Einblick in das Erscheinungsbild des Albums geben, die die Debüt-LP kennen. \"The Itch\" aber ist mehr als die Fortsetzung von \"Hallucination\".

Die Songs erscheinen durchdachter und glänzen durch \"positive\" Aggression. Was an einer solchen Aggression glänzend sein soll? Man hat das Gefühl, man kann seine Wut herausbrüllen, ohne sie an anderen auslassen zu müssen. Besonders auffallend: \"Dead Agent\" und \"The Cabinet\". Letzteres schreit vor Angst und Verfolgungswahn, als die Krätze den Körper zerfrißt und den Geist ohne Hülle hinterläßt. Horror-Visionen stehen erkennbar im Vordergrund.
\"Die neue VANISHING HEAT enthält ein deutliches Konzept im Gegensatz zum ersten Album. Ich möchte Gewalt, wie sie in Horror-Filmen gezeigt wird, nicht verherrlichen. Ich mag Filme mit psychologischer Beeinflussung, nicht die mit Blutrausch.\"



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aus Intro #16 (August 1994)
 
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