Teitur
Quelle: Wikipedia
Teitur Lassen (* 4. Januar 1977 in Tórshavn, Färöer, meist nur Teitur) ist ein färöischer Liedermacher.
Teitur musiziert seit seinem 13. Lebensjahr. Zunächst fing er mit einer Orgel an, griff aber schnell zu Klavier und Gitarre. Im Alter von 17 Jahren zog er mit seinen Eltern nach Holstebro in Dänemark. 1996 erschien auf den Färöern das Debüt-Album Mark No Limits der gleichnamigen Band mit Teitur als Leadsänger und Gitarrist. 1997 gewann diese Gruppe den färöischen Rock/Pop Songcontest Prix Føroya.
2002 kam mit Sólin og Regnið (Sonne und Regen) ein Album auf Färöisch heraus, und im selben Jahr unterzeichnete er einen Plattenvertrag mit Universal Records und zog für zwei Jahre nach New York. Heute lebt er in London.
Das Album Poetry & Aeroplanes, 2003 von Rupert Hine produziert, wurde von internationalen Kritikern als eine der besten Platten jenes Jahres bezeichnet. Er wurde mit Sting und Paul Simon verglichen, ohne sie aber zu kopieren. [weiterlesen]
Nie zuvor hatte ein Färinger einen derartigen internationalen Erfolg.
Das 2006 erschienene Album Stay under the Stars war sofort in den dänischen und färöischen Charts. Im September erschien es auch in Deutschland. Eine Singleauskopplung hieraus ist Louis Louis - eine Hommage an Louis Armstrong, Teiturs großes Vorbild.
Am 14. Mai 2007 kam auf den Färöern das Album Káta Hornið heraus. Es ist nur für den färöischen und isländischen Handel konzipiert und komplett in färöischer Sprache getextet. Es war zunächst nur für den kleinen färöischen Markt gedacht, doch die Nachfrage ging weit darüber hinaus. Teitur ist seiner Heimat auch sonst treu geblieben und spielte z.B. auf dem G! Festival.
Teitur gewann am 3. März 2007 den Danish Music Awards ("dänischer Grammy") in der Kategorie bester dänischer Sänger. Das ist der höchste Musikpreis, den ein Künstler in Dänemark erlangen kann. 2008 eröffnete er die Hauptbühne des Roskilde Festivals.
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