Sven Väth
Quelle: Wikipedia
Sven Väth (* 26. Oktober 1964 in Obertshausen, Hessen) ist ein deutscher DJ, Labelbetreiber, Musiker und Clubbesitzer.
Er wurde in den Leserumfragen der Zeitschriften Raveline und Groove zum besten deutschen DJ gewählt.
Sven Väth wurde 1964 als zweiter von drei Brüdern geboren. Sein jüngerer Bruder Mike Väth (* 1967) ist ebenfalls als Musiker, DJ und Labelbetreiber aktiv.
Seine Anfänge als DJ fand Sven Väth im elterlichen Tanzlokal, wo er begeistert dem Discjockey zusah und später selbst auflegte. 1982 wurde der 18-Jährige Sven Väth DJ in der Diskothek Dorian Gray im Frankfurter Flughafen und fiel in der damaligen In-Diskothek mit extravaganten Verkleidungen und spontanen Tanzeinlagen während des Sets auf. Im Jahr 1983 begann er, im Vogue aufzulegen, das seinerzeit wegen der ausufernden Partys ebenfalls als In-Club galt, und wurde dort 1984 Resident DJ. Stilistisch bewegte er sich in dieser Zeit zwischen Disco, Soul und Funk.
1985 gründete er mit Michael Münzing und Luca Anzilotti (SNAP!) das Projekt OFF. [weiterlesen]
Die zweite Single (Electrica Salsa) erreichte in ganz Europa hohe Chartplatzierungen. Nach einer Tournee ging Sven Väth 1987 wieder zurück ins Dorian Gray und löste Resident DJ Ulli Brenner ab. Dort legte er von nun an den damals so genannten Belgischen Underground Techno auf, später als EBM (Electronic Body Music) bekannt, und versuchte sich kurzzeitig selbst als Produzent dieser Musik (OFF: Be My Dream). 1988 beendete Väth seine Arbeit im Dorian Gray und ging für ein paar Monate nach Ibiza. Nach seiner Rückkehr kaufte er zusammen mit Michael Münzing und Matthias Martinsohn das Vogue - Räumlichkeiten im Erdgeschoss eines Parkhauses ohne richtige Klimaanlage. Sie bauten es um und eröffneten es als Omen. Das Omen schloss 10 Jahre später.
Im Sommer 1990 erreichte die erste Techno-Welle Deutschland. DJ Sven Väth stieg von Acid auf Techno um und propagierte den neuen Sound in seinem "Wohnzimmer", dem Omen.
Zusammen mit Matthias Hoffmann und Heinz Roth gründete er 1992 das Label Eye Q Records und kurze Zeit später auch Harthouse und Recycle or Die.
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Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Sven Väth.
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