Prinz Porno
Quelle: Wikipedia
Prinz Pi (* 23. Oktober 1979 in Berlin-Zehlendorf; bürgerlich Friedrich Kautz) ist ein deutscher Rapper. Er trat früher unter dem Künstlernamen Prinz Porno auf.
Pi ging am Gymnasium Steglitz zur Schule. Die überwiegend wohlhabende Schülerschaft war auch ein Auslöser für seine sozialkritischen Texte, wie zum Beispiel das Lied Ziggi Diggital mode oder Unter Kontrolle. Seit 1998 tauchte er auch gelegentlich unter den Pseudonymen Doc Murdock, Doc Mabuse, Slick Spingo und Prinz Porno One in der deutschen Hip-Hop-Szene auf.
Seine Texte behandeln vornehmlich sozialkritische Themen, Verschwörungstheorien und gesellschaftliche Trends. Ein weiteres Thema ist das Leben im Jetset. Er selbst bezeichnet sich als "bester deutscher Themen-Rapper". Vom Großteil der Rap-Szene setzt er sich vor allem durch seine vielfältige Themenauswahl ab. In seinen oft ironischen Texten benutzt er Doppel- und auch Dreifachreime.
Pi war von 2002 bis 2004 bei dem Berliner Untergrundlabel Royal Bunker unter Vertrag. [weiterlesen]
Dort war er unter anderem als Mitglied in den Formationen Promolle und Panz Dominanz vertreten, die wiederum der Beatfabrik entsprangen, welche zahlreiche Veröffentlichungen hervorbrachte.
Die Beatfabrik - mittlerweile nicht mehr existent - war eine der bekanntesten Crews der Berliner Rapszene. Im Jahre 2000 wurde das Tape An der Front veröffentlicht. Ein Jahr danach folgte das erste CD-Album WortShots. Außerdem veröffentlichte Pi mit Mix Master Müller unter dem Pseudonym Soziale Kontakte mehrere LPs (Die einzige Alternative und Die schiefe Ebene des Bewusstseins).
1998 war Pi im Alter von 19 Jahren auf dem Sammelalbum Berlin Nr. 1 Vol.1 mit einem Song vertreten. 1998 gelangte sein Album Porno Privat, welches als Privatkopie eigentlich nur für Bekannte und Freunde gedacht war und von dem es nur 12 Kopien gab, auf (nach seinen Angaben) bisher unbekanntem Wege ins Internet. Darauf befand sich der Track Keine Liebe, der ihn in der Berliner Rapszene schlagartig bekannt machte.
2001 veröffentlichte er auf der Internetseite von Royal Bunker exklusiv die EP Radium als kostenlosen Download.
[mehr bei wikipedia]
Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Prinz Porno.
Dieser Inhalt ist lizensiert unter GNU FDL.