Pangea
Quelle: Wikipedia
Pangaea, im deutschen Sprachgebrauch auch Pangäa, selten auch Pangea (von altgriechisch p?n ?ganz?, ?gesamt? und gaia ?Erde?, ?Land?; wörtlich also gesamtes Land, Ganzerde, Allerde) war der letzte globale Superkontinent der Erdgeschichte.
Er existierte als zusammenhängende Landmasse vom Karbon bis Jura - vor etwa 300 bis 150 Millionen Jahren - also in dem Abschnitt der Erdgeschichte, in der sich das große Massenaussterben des Perm abspielte und sich die Dinosaurier entwickelten.
Das Konzept, dass zu Ende des Paläozoikums alle Kontinente in einem Superkontinent vereinigt waren, geht zurück auf Alfred Wegener, der die Idee 1912 erstmals publizierte. Später erweiterte er diese Arbeit zu seinem berühmten Buch Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, das ab 1915 in sechs Auflagen erschien. In der zweiten, völlig überarbeiteten Auflage von 1920 erscheint der Begriff Pangäa erstmals auf S.120. [weiterlesen]
Der Begriff fand dann als Pangaea Eingang in die deutsche Literatur sowie in die englischsprachige Literatur (vor allem durch den Symposiumsband zu einem Meeting der American Association of Petroleum Geologists im November 1926). Alfred Wegener selbst benutzte den Begriff jeweils nur ein einziges Mal in seinen Arbeiten.
Pangaea entstand durch den Zusammenprall von Laurussia - dem Old-Red-Kontinent - und Gondwana - dem Großen Südkontinent - durch Schließung des Iapetus-Ozeans und des Rheischen Ozeans.
Die kleineren Peri-Gondwana-Elemente Perunica, Armorica, aber auch die Kratone des heutigen Sibirien, Kasachstans, Nord- und Südchinas sowie mehrere vulkanische Inselbögen waren weitere Konstituenten. Umgeben war Pangaea vom weltumspannenden Ozean Panthalassa und seiner riesigen östlichen Bucht, der Tethys.
Im Zuge der Kollisionen der Kontinentalschollen im Paläozoikum und der Hebung der durch Subduktion entstandenen Geosynklinalen bzw.
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