Mr. Vegas
Quelle: Wikipedia
Mr. Vegas, eigentlich Clifford Smith (* 29. September 1975 in Kingston, Jamaika) ist ein jamaikanischer Dancehall-Sänger und -Singjay. In seinen Vocals mischt er Elemente des Rap und jamaikanisches Toasting mit Gesang zu seinem ganz eigenen Stil
Ursprünglich war "Mr. Vegas" ein Spottname, den Clifford Smith von Schulkameraden beim Fußballspielen bekam, da sein Laufstil sowie seine rosafarbene Sporthose bei ihnen Assoziationen an die Go-Go-Girls im Club Las Vegas in Kingston weckten. Er trug den Namen jedoch selbstbewusst als Spitznamen, und schon zu Beginn seiner Karriere als Dancehall-Musiker auch als Künstlernamen in der ansonsten vielfach von Männlichkeitsdemonstrationen geprägten Dancehall-Szene. Smith interessierte sich bereits als Jugendlicher für Musik, und 1996 wurde der Produzent Don Yute auf den jungen Mann aufmerksam und Mr. Vegas bekam eine Einladung zu ersten Aufnahmen in dessen Studio.
Der Durchbruch kam 1997. Vegas lag mit einem Kieferbruch im Krankenhausbett und hörte Beenie Mans Who Am I. [weiterlesen]
Er verließ gegen den ärztlichen Rat das Krankenhaus, um im Studio des neuen Produzenten Jeremy Harding seinen eigenen Text auf den Riddim zu singen. Der so entstandene Song Nike Air wurde sofort ein Hit in Jamaika.
Während Nike Air noch in den Spitzen der jamaikanischen Musikcharts rangierte, wurde Heads High herausgebracht, der es nicht nur in Jamaika, sondern auch bald in Großbritannien und weltweit zum Erfolg wurde. Heads High hielt sich mehrere Wochen in den amerikanischen Billboard-"Hot R&B/Hip-Hop Single & Tracks"-Charts und kam bis auf Platz 69, was außergewöhnlich war für einen Song des Ende der 1990er außerhalb Jamaikas weitgehend unbekannten Musikgenres. 1998 brachte Mr. Vegas dann sein gleichnamiges Debütalbum Heads High bei Greensleeves Records heraus. Der Erfolg der Single setzte sich mit dem Album fort, es erreichte Platz 5 in den Billboard-"Top Reggae Album"-Charts.
Im Jahr 2001 folgte Album Damn Right (mit Gastauftritten von Shaggy und Big Yard), das mit das leichten Tendenzen zum Hip-Hop und R&B aufwartete.
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Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Mr. Vegas.
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