Massiv
Quelle: Wikipedia
Als Massiv (französ. "massig", "kompakt") wird ein geschlossener Block aus Fels bezeichnet, als Gebirgsmassiv (Massengebirge), Gebirgsstock, Bergstock oder Gipfelstock und ähnliches.
Massive sind nicht als Gebirgszüge (Kettengebirge) und Bergketten organisiert, sondern haben eine kompaktere Form, und sind rundum von Tälern oder Tal-Pass-Zügen umgrenzt und zeigen sich als mehr oder minder freistehende geomorphologische Einheit.
Geologisch werden Massivformen in ihrer unterschiedlichen Gesteinsbildung und Entstehungsgeschichte unter den Begriffen Stock bei senkrechter Orientierung der Gesteinsschichten, Klippe bei erosiver Vorgelagerung zu einer kompakten Gesteinseinheit, oder Scholle bei tektonischem Abriss, zusammengefasst.
Gebirgsbildende Massive werden Massengebirge genannt. Viele dieser größeren Massive haben ein hohes geologisches Alter und stellen frühere Hochgebirge dar, von denen nur mehr etwa die Hälfte der alten Gipfelhöhen übrig blieb. [weiterlesen]
Typisch ist diese Form für Mittelgebirge. Solche alten Massive können auch durch Erosion weitgehend verschwinden oder zu Rumpfgebirgen werden (siehe auch Schild). Solche Formen ohne ausgeprägte Gipfelbildung nennt man Kuppengebirge (Frankenwald) oder Plateaugebirge (etwa die Schwäbische Alb).
Beispiele:
Einzelne Berge oder kompakte Berggruppen nennt man Bergmassiv oder Stock. Sie zeichnen sich durch steile Flanken aus, und bilden häufig einen Plateauberg mit einem gefurchten Hochplateau oder einen Tafelberg mit Hochebene. Auch für massige, primär steinerne Vulkane wird das Wort verwendet.
Unter dieser Bergform finden sich meist die relativ höchsten Berge - also von ihrem Fuß aus gemessen - einer Region. In Hochgebirgen sind Schartenhöhen von 300-500 m Metern als Mindestmaß für einen eigenständigen Berg, der Mont Ventoux etwa erhebt sich über 1600 m über die Hügel des Rhônetals und hat eine entsprechende Schartenhöhe.
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