Jacques Stotzem
Quelle: Wikipedia
Jacques Stotzem (* 1959 in Verviers) ist ein belgischer Fingerstyle-Gitarrist.
Stotzem brachte sich das Gitarrespiel im Alter von 16 Jahren selbst bei. Den Anstoß zum Erlernen der Gitarre gab ihm eine Fernsehsendung, die sich mit der Musik des amerikanischen Gitarristen Stefan Grossman beschäftigte. Im Alter von 19 Jahren entschied er sich dafür, professioneller Musiker zu werden. Zunächst spielte er in verschiedenen Bands und begleitete Sänger bei Auftritten. Zwischen 1982 und 1987 veröffentlichte er drei Alben als Sologitarrist, die er selber produzierte. 1991 brachte er seine erste CD bei dem deutschen Label Acoustic Music Records heraus, mit dem er heute noch zusammen arbeitet. Seine Veröffentlichungen enthalten fast nur Eigenkompositionen, selten sind Arrangements von Kompositionen anderer Musiker zu finden.
Seitdem hat Stotzem mehr als zehn Alben herausgebracht. Er ist regelmäßig zu Gast auf wichtigen europäischen und internationalen Festivals. Seine Tourneen führen ihn regelmäßig nach Japan und Taiwan, bei denen er oft mit Nachwuchskünstlern wie Andy McKee sowie lokalen Größen wie Isato Nakagawa auftritt. [weiterlesen]
Stotzem ist regelmäßig in Deutschland auf Tournee und veranstaltet regelmäßig Workshops in Belgien, Frankreich und Deutschland. Er ist Mitbegründer des "Festival de la Guitare" in Verviers. Stotzem lebt in Lambermont in der Nähe von Verviers.
Jacques Stotzem hat einen eigenen Stil entwickelt, der sich auf verschiedene Einflüsse aus Blues, Ragtime, Jazz und Folk stützt. Stark beeinflusst wurde Stotzem von Mississippi John Hurt, Reverend Gary Davis, Big Bill Broonzy, Blind Blake und Stefan Grossman. Laut eigener Aussage ist er auch ein großer Verehrer von Jimy Hendrix. In seinem Repertoire finden sich einige Hendrix-Stücke.
Charatakteristisch für sein Spieltechnik ist die Verwendung von Fingerpicks am Daumen und an zwei Fingern der rechten Hand. Sein Spiel ist klar, präzise und dynamisch, er wechselt des Öfteren zwischen gezupften und geschlagenen Passagen. Typisch sind swingende Bass-Linien und reiche Akkorde, mit denen Stotzem oft lautmalerisch komponiert. Auch perkussive Elemente sind in einigen seiner Stücke zu finden, bei denen er rhythmische Elemente auf Gitarrenkörper und Saiten erzeugt.
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Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Jacques Stotzem.
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