Daau
Quelle: Wikipedia
DAAU (kurz für Die Anarchistische Abendunterhaltung) ist eine Musik-Gruppe aus Antwerpen, Belgien. Die Band wurde 1992 gegründet und entleiht sich ihren Namen von dem Roman 'Der Steppenwolf' (1927) von Hermann Hesse.
Zur Zeit ihrer Gründung spielten bei DAAU Simon Lenski (Cello), Buni Lenski (Geige), Roel Van Camp (Akkordeon) und Han Stubbe (Klarinette). In DAAUs Geschichte sind aber viele Musiker dem Quartett kurzzeitig beigetreten: Adrian Lenski (Klavier), Janek Kobalski (Schlagzeug), Fré Madou (Kontrabass) und Geert Budts (Schlagzeug). Auf verschiedenen Alben arbeitete die Band auch mit Angélique Willkie (Gesang), An Pierlé (Gesang), Ya Kid K (Gesang, von der Band Technotronic) und David Bovée (Gitarre, von der Band Think of One) zusammen.
Im Jahr 1995 kam ihr self-titled Debüt-Album beim Label "Jack&Johnny" heraus, welches auch das erste Material der belgischen Bands Zita Swoon (damals "A Beatband") und dEUS veröffentlichte. [weiterlesen]
Für "dEUS" spielte DAAU auch eine Version des Kult-Hits "Suds & Soda" ein.
Im Jahr 1996 nahm Sony Classical die Band unter Vertrag, veröffentlichte ihr Debüt nochmals, sowie den Nachfolger 'We Need New Animals' (1998). Das Album wurde in dem spanischen Dorf Rhonda aufgenommen. Im folgenden durfte DAAU die Band 16 Horsepower bei ihrer Europa-Tournee als Opening Act unterstützen.
Da sich nicht viele Kopien ihrer Alben verkauften oder Sony mit dem experimentellen Ansatz des Albums nicht zufrieden war, wechselte die Band zu Columbia Records, wo auch ihr drittes Album 'Life Transmission' (2001) veröffentlicht wurde, bis der Vertrag für die Gruppe Ende des Jahres gekündigt wurde. Obwohl die Verkäufe wieder einmal unter den Erwartungen blieben, hatte die Gruppe einige kleinere Radio-Hits, tourte durch die Benelux-Staaten und spielte vor einem Massenpublikum beim Rock Werchter- und Pukkelpop-Festival.
Im Jahr 2002 gründete die Band ihre eigene Plattenfirma namens 'Radical Duke' und veröffentlichte eine EP mit Musik für das Tanz-Theaterstück 'Richard of York Gave Battle in Vain', auch Colors genannt.
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