Acid Scout
Quelle: Wikipedia
Richard Bartz (* 1976 in München) ist ein deutscher Techno-, House- und Electro-Produzent. Er ist Gründer, Inhaber und Hauptakteur des Plattenlabels Kurbel Records, des Weiteren international auftretender Liveact. Bartz gilt neben DJ Hell als einer der Mitbegründer des Munich Techno, eines genreweit einflussreichen Musikstils. Er lebt und arbeitet in München.
Bartz besuchte ab 1988 erste EBM und Technopartys in München. Über Besuche im Plattenladen Optimal in München lernte er den Disko-B-Labelgründer Peter Wacha alias Upstart und später auch DJ Hell kennen. Es folgten ab 1993 erste Veröffentlichungen unter dem Alias Acid Scout auf Disko B. Im folgenden Jahr erschien mit Safari Bartz' erstes Album. Zusammen mit DJ Hell produzierte Bartz 1994 Hells ersten Longplayer Geteert & gefedert und ein Stück der 1995 erschienenen Albino EP. [weiterlesen]
Beide setzten ihre Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren fort und so erschienen 1997 die gemeinsame Single Take A Shot und 1999 das von Hell co-produzierte Rock My Body To The Beat.
Neben seiner Tätigkeit als Produzent trat Bartz zunehmend als internationaler Live Act auf. 1996 gründete Bartz sein eigenes Label Kurbel Records, auf dem neben Bartz' eigenen Produktionen auch Veröffentlichungen von Hell, Savas Pascalidis, Heiko Laux oder Christian Morgenstern erschienen.
Ab Ende der 1990er Jahre zog sich Bartz vorerst aus dem Produktionsalltag zurück. Es erschienen kaum noch eigene Veröffentlichungen, da er den Schwerpunkt nun mehr auf seine Live-Auftritte setzte. Zwischenzeitlich meldete er sich mit zwei Remixen der Sven-Väth-Stücke Augenblick (1999) und Fire (2003) und dem Live Album Richard Bartz: Live At Cocoon Club Ibiza zurück. 2004 erschien mit Midnight Man auf DJ Hells Label International Deejay Gigolos erneut ein Album das Techno mit Elektro-Elementen verband.
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