» Infoboxen anzeigen / verstecken
 
  • Forenübersicht

  • Threadübersicht

 
« erste Seite | ‹ früher | /2 | später › | letzte Seite »

was kann man tun um die arbeitslosigkeit su senken?

  • User: Eser
  • Eser
    see my vest!

    Postings: 7,561
    Dabei seit: 12.04.2001

  • 17.03.2005 | 13:10:22
    irgendwelche vorschläge? so als brainstorming gedacht, wenns gut ist, dann sende ich den thread zu gerd und angie.

  • User: bitchy_bitch
  • bitchy_bitch
    experteuse. für alles. noch fr

    Postings: 16,967
    Dabei seit: 22.12.2002

  • 17.03.2005 | 13:49:20
    keine ahnung.
    allerdings ist auch nicht so ganz klar, warum am modell der vollzeitbeschäftigung festgehalten wird, bei gleichzeitiger ständiger erhöhung der produktivität und effizienz durch immer weniger (menschliche) arbeitskraft.
    das kann einfach nicht aufgehen. "fehler" im system, könnte man sagen.

    eigentlich wäre es wohl an der zeit für eine neuauflage der existenzgeld-debatte.

  • User: reze
  • reze

    Dabei seit: 05.05.2001

  • 17.03.2005 | 14:17:43
    ! es gibt wohl nicht mehr genügend lohnarbeit für alle. akzeptieren und umdenken.

  • User: lucktrone
  • lucktrone
    summer fever!

    Ort: hannover
    Dabei seit: 25.12.2004

  • 17.03.2005 | 14:20:40
    die endlos frage die alle gerade beschäftigt.

  • User: H2SO4
  • H2SO4

    Postings: 3,875
    Dabei seit: 15.03.2001

  • 17.03.2005 | 16:19:36
    Ausreichend hohes(!) Grundeinkommen für alle und die Arbeit unter denjenigen Verteilen die unbedingt mehr Geld haben wollen.

  • buenaventura

  • 17.03.2005 | 16:36:53
    arbeitsplaetze schaffen koennte helfen.

  • User: yeuz
  • yeuz

    Ort: Köln
    Postings: 4,514
    Dabei seit: 22.08.2001

  • 17.03.2005 | 17:16:52
    Es gibt genug Länder in denen Arbeitskräfte benötigt werden (auch innerhalb der EU, zB Irland).
    Aber dem "verwurzelten" Deutschen eine (zeitweilige) Emigration schmackhaft zu machen, wird wohl nicht einfach.

  • User: Tyler Bourbon
  • Tyler Bourbon

    Postings: 1,514
    Dabei seit: 24.05.2001

  • 17.03.2005 | 17:46:08
    Denke auch das man globaler Denken sollte. Aber hier wohl kein Thema.
    In der Tat ist die Produktivität hier recht hoch - daher werden weniger Arbeitskräfte in der Industrie gebraucht.
    Aber was ist mit dem Handwerk und Dienstleistungssektor?
    Hier sollte eigentlich immer noch was gehen - aber scheinbar sind osteuropa importe günstiger und ich will nicht behaupten das ein ukrainischer Maurer schlechter als ein Deutscher ist. Also würde ich auch auf Osteuropa zurückgreifen.

    Was heisst hohes Grundgehalt? Das man sich einen Fernseher und Auto, PC und Internet und vorallem Familie und BIldung leisten kann? Wohnung, Nahrung?

    Was ist bitchys gegenmodell zur Vollbeschäftigung? Sollen Leute die nicht arbeiten wollen,Geld kriegen damit sie nicht arbeiten gehen und somit Potentielle Arbeitsplätze freilassen?

    Ich würde eher nach Irland gehen als mich in eine Staatl./Gesellschaftl. Abhängigkeit zu begeben.

    Bleibt noch offen ob es weniger Arbeitslose gäbe wenn man schon vor 20 Jahren mehr in Erziehung und Bildung investiert hätte?

  • User: taxman
  • taxman

    Postings: 26
    Dabei seit: 02.03.2005

  • 17.03.2005 | 17:52:09
    sich einen Job suchen ?

  • User: webanarchist
  • webanarchist
    Habe ich auf Kassette.

    Dabei seit: 25.07.2002

  • 17.03.2005 | 19:08:12
    » Link

    "Die Absageagentur ist ein Projekt gegen die Fetischisierung von Arbeit. [...] Wir bieten den zeitgemäßen Service
    an, anstatt Bewerbungen auf Stellenanzeigen zu schreiben und nur Absagen zu bekommen, lieber gleich Absagen zu schreiben. Und das kostenlos und ganz
    einfach."

  • User: H2SO4
  • H2SO4

    Postings: 3,875
    Dabei seit: 15.03.2001

  • 17.03.2005 | 22:17:31
    @Tyler: Jeder Mensch befindet sich in Gesellschaftlicher Abhängigkeit. Gut Reinhold Messmer vielleicht nicht. Aber sonst dürfte auch der fleißigste Arbeiter Probleme kriegen, wenn er plötzlich alleine ein Wirtschaftssystem aufbauen müsste, wenn er alleine auf der Welt wäre.

    Auch als Kind befindet man sich in gesellshaftlicher Abhängigkeit. Ebeneso wie als Rentner wenn ein gewisser Klapperigkeitsgrad überschritten ist.

  • User: bitchy_bitch
  • bitchy_bitch
    experteuse. für alles. noch fr

    Postings: 16,967
    Dabei seit: 22.12.2002

  • 17.03.2005 | 22:43:18
    im übrigen ist auch nicht ganz klar, inwiefern die abhängigkeit vom arbeit-/auftraggeber etwas wirklich anderes sein soll/kann.
    grundsätzlich wäre es zu begrüßen, wenn über die interdependenz gesellschaftlich notwendiger (reproduktions)arbeit und erwerbstätigkeit noch mal genauer nachgedacht würde.
    aber grundsätzlich zu begrüßen wäre so einiges, das mittlerweile vorstellungs- und denkvermögen des homo oeconomicus übersteigt.

  • User: UlrichAnton
  • UlrichAnton
    ready at dawn

    Postings: 7,377
    Dabei seit: 09.05.2002

  • 18.03.2005 | 07:06:15
    wir sollten nochmal über die kolonisierung des weltraums nachdenken.

  • janesh

    Postings: 805
    Dabei seit: 02.01.2005

  • 18.03.2005 | 10:36:20
    oder doch wieder mehr fiebermessen?

  • User: Bengart
  • Bengart

    Postings: 379
    Dabei seit: 25.01.2003

  • 18.03.2005 | 11:48:52
    also eigentlich ist in deutschland zumindest volkswirtschaftlich ja alles gegeben um arbeitsplätze zu schaffen. volle auftragsbücher, eine hohe produktivität, herrausragende exportraten und verdammt viel geld. während andere länder auf pump ein tolles wirtschaftswachstum und geringe arbeitslosenzahlen schaffe, wie england, so lebt deutschland so gesehen weit unter seinen verhältnissen.

    interessant wäre, wo denn all das Geld steck, das neue arbeitsplätze schaffen könnte. zumindest erwirtschaften die unternehmen ordentlich Geld.

  • User: Bengart
  • Bengart

    Postings: 379
    Dabei seit: 25.01.2003

  • 18.03.2005 | 11:56:28
    und das hatte ich gerad gelesen, passt zum verwurzelt sein: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,347019,00.html

  • User: BriiA
  • BriiA

    Dabei seit: 31.05.2002

  • 18.03.2005 | 12:14:48
    Stimme Bengart zu, Reduktion der Abgaben führt zu höheren Gewinnen der Unternehmen, nicht zu Arbeitsplätzen. Beliebtes Beispiel der Tage ist die Deutsche und Dresdener Bank mit Millionengewinn und Plänen tausende Arbeitnehmer zu entlassen.

    Ich wäre ja mal für Steuerabgaben, die sich gestaffelt am Gewinn der Unternehmen ausrichten - und die Zahl der Arbeitnehmer gänzlich ignorieren. Damit schlägt man auch die Strukturelle Arbeitslosigkeit durch Automatisierung von Arbeitsplätzen (weil Abgaben nicht Arbeitnehmer gebunden) und subventioniert Unternehmen, die keinen Gewinn erzielen konnten. Der Bäcker mit geringem Profit aber vielen Mitarbeitern muss also weniger Steuern zahlen als das Großunternehmen mit 3 Technikern und 50 Maschienen. Bee Bob.

  • stoney

    Postings: 2,568
    Dabei seit: 02.01.2003

  • 18.03.2005 | 12:32:47
    Das Konzept, die Sozialabgaben nach Umsatz zu berechnen ist ein alter PDS-Vorschlag.
    Steuern werden auch jetzt schon nach Gewinn berechnet.

  • User: BriiA
  • BriiA

    Dabei seit: 31.05.2002

  • 18.03.2005 | 12:50:15
    Das Konzept war/ist auch bei den Grünen immer mal wieder im Gespräch.

    Gewerbesteuer, meinst du? Aber nicht einheitlich für die unterschiedlichen Unternehmensarten und Regionen, lassen sich auch gut umgehen, da nicht Standortgebunden. Außerdem kommen trotzdem noch mitarbeitergebundene Zahlungen hinzu, welche nicht Gewinngebunden sind.

  • User: quadro
  • quadro

    Postings: 1,550
    Dabei seit: 15.04.2001

  • 18.03.2005 | 13:21:15
    ist es nicht eher so, dass unser staat strafsteuern auf arbeitsplätze erhebt? nämlich sozialabgaben. ich wäre für den skandinavischen weg: stärker steuerfinanzierte sozialsysteme.

  • tno

    Postings: 214
    Dabei seit: 14.03.2005

  • 18.03.2005 | 13:25:10
    noch mehr arbeit?

    kommunismus könnte helfen.

  • ElvisHH

  • 18.03.2005 | 14:10:41
    Die Merkel hat ja gestern gesagt dass mehr in Hochtechnologie wie Gentechnik usw. inverstiert werden müsse, um die Arbeitslosigkeit zu senken.
    Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es 5 Millionen arbeitslose Gentechniker, Kernphysiker und sonstige Leute gibt. Die Akademikerarbeitslosigkeit ist zwar auch nicht gerade gering, aber den Löwenanteil machen doch eher andere Berufsgruppen aus.
    Die Politik schifft mal wieder am eigentlichen Thema vorbei.

  • User: Groe
  • Groe
    ...und das mit links!

    Dabei seit: 10.09.2001

  • 18.03.2005 | 14:12:37
    Ein Investitionsgesetz?
    Mindestens X-Prozent vom anfallenden Gewinn (vor Steuern) muss reinvestiert werden?

  • User: BriiA
  • BriiA

    Dabei seit: 31.05.2002

  • 18.03.2005 | 14:43:39
    Die Ideen der Politik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind ja sicherlich gut gemeint, dennoch bleiben die Möglichkeiten der Einflussnahme eher beschränkt. Politiker können halt ebenso wenig irgendwelchen Unternehmen befehlen Leute einzustellen, wie sie den Krankenkassen vorschreiben können, die Gewinne doch bitte an die Versicherten weiterzugeben. Warum steht eigentlich immer die Politik in vorderster Schusslinie und nicht etwa Unternehmen, die Arbeitsplätze abbauen, verlagern, Gewinne anderswo versickern lassen...?

    Im Gegenteil - der BDI und andere Arbeitgeberverbände plärren grade eben schon wieder in den Nachrichten, man solle doch bitte den Mindestlohn halbieren und den Kündigungsschutz vergessen und die 50 Stunden Woche ohne Lohnausgleich einführen.


Um posten zu können, musst du eingeloggt sein. Anmelden? Hier lang.

« erste Seite | ‹ früher | /2 | später › | letzte Seite »
 
  • Forenübersicht

  • Threadübersicht