Was verstehst Du unter Armut?
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johanna
17.01.2003 | 17:30:03
...wie relativ ist Armut für Dich, wie definierst Du das ganz persönlich bzw. empfindest Du sie?
Ich spreche dabei ausnahmsweise nicht von Definitionen, die Sozialwissenschaftler oder Wirtschaftswissenschaftler dazu formuliert haben, sondern von Eurer ganz persönlichen Wahrnehmung.
Was ist für Dich heute selbstverständlich (relativ gesehen)?| LINK
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Butterbirne
Postings: 463
Dabei seit: 05.11.2002
17.01.2003 | 17:35:04
@Johanna
interessantes Thema
"Armut" ( mal wirklich von der Definition abgesehen), fängt bei mir da an, wenn Menschen sich nicht mehr dass leisten können, was sie für das alltägliche Leben benötigen.
Essen, Kleidung, Kino o.ä., Benzin...
Und ich meine damit nicht, eine vorübergehende Pleite, sondern eine chronische.| LINK
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Rha XXL
Postings: 608
Dabei seit: 09.01.2003
17.01.2003 | 21:42:19
armut fängt für mich da an wo der mensch aufgrund seines schmalen geldbeutels automatisch aus der gesellschaft ausgeschlossen wird. er kann dann z.b. nicht mehr am kulturellen leben teilnehmen wie andere. es kostet halt alles geld.| LINK
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Tyler Bourbon
Postings: 1,514
Dabei seit: 24.05.2001
18.01.2003 | 14:31:19
Rhas definition ist schon gut.
@Butterbirne: ich konnte mir letztes Jahr auch kein Kino leisten, bin ich arm?
Ich denke wenn man kein Geld zum Essen hat, kein Geld für ein anständiges Dach überm Kopf hat, wenn man jeden Tag betteln gehen muss um über die Runden zu kommen, wenn man nicht mehr für sich selber sorgen kann - das ist Armut.
Chronische Abhängigkeit von Ämtern und der Gesellschaft ist Armut.| LINK
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Butterbirne
Postings: 463
Dabei seit: 05.11.2002
18.01.2003 | 14:42:01
@tyler
Jein, aber wie ich schon schrieb, meinte ich keine vorübergehende Pleite.
| LINK
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die konsum jugend
indie
Postings: 1,223
Dabei seit: 03.10.2009
15.06.2010 | 12:41:18
in bezug auf die zielgruppe hier: kein auslandsfestival-/urlaub vielleicht.| LINK
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killer kat
18.06.2010 | 01:32:05
hartz 4.| LINK
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Yannick
Dabei seit: 15.05.2008
18.06.2010 | 20:06:21
Mangel. Das Wort ständig mit Monetärem verbinden zu müssen, ist auch armselig.| LINK
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gnathonemus
toller specht
Postings: 3,289
Dabei seit: 08.07.2007
18.06.2010 | 20:23:48
ich finde aber armut (im eigentlichen sinne) nicht mit monetärem bzw. materiellem (wie nahrung, kleidung, med. versorgung) zu verknüpfen, geht dann schon in richtung luxusprobleme.
sicherlich sind menschen ohne soziale bindungen, kultureller unterversorgung o.ä. auch nicht zu beneiden, aber so lang sie ihr materielles auskommen haben, leiden sie in meinen augen nicht unter armut.| LINK
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tidbit
(@_@)oO0°*´¸.•’´¯)i°♥
Ort: & Dorf
Dabei seit: 25.04.2005
18.06.2010 | 21:51:50
unter ? hm, klappe zu
- a| LINK
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gnathonemus
toller specht
Postings: 3,289
Dabei seit: 08.07.2007
18.06.2010 | 23:40:47
mir schwant er spricht im fieber| LINK
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Yannick
Dabei seit: 15.05.2008
19.06.2010 | 11:35:57
Nö, finde ich nicht. Es steht nirgends geschrieben, dass sich Armut nur auf materielles beziehen würde. Wieso sollte sie sich auch? Offenbar verfassen die Kritiker des Monetären bereits ihre eigene Dialektik in der Sprache des Kritikobjekts. Das ist sehr interessant. Damit haben sie schon verloren. Man sollte doch grundsätzlich keine Zustände annektieren, die man eigentlich kritisieren möchte.| LINK
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S i r i
Postings: 25
Dabei seit: 06.11.2011
22.12.2011 | 14:30:31
Armutsbericht 2011| LINK
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Saure Gurke
22.12.2011 | 17:10:49
wenn man von 3, 50 am Tag leben muss, das ist Armut.
Wenn man trotz Abitur nur noch einen Putzjob findet, dann ist das prekär.| LINK
