» Infoboxen anzeigen / verstecken
 
  • Forenübersicht

  • Threadübersicht

 
« erste Seite | ‹ früher | /1 | später › | letzte Seite »

Platten: The Black Keys-El Camino

  • User: Sportpalast
  • Sportpalast
    Lieblingsmistkerl

    Postings: 1,502
    Dabei seit: 14.12.2008

  • 05.12.2011 | 22:12:13
    Wir wollen abgefuckt klingen

    es ist so, dass mich eine gute platte immer dann berührt, wenn man die neuen songs derart verinnerlicht hat, so dass man nach ca. 2,3 umläufen nicht mehr auf´s cover schauen muss und sich fragt "hää, wie hieß der song?"

    man legt die scheibe ein und das gefühl ist sofort da, "ja, klar, kenn ich, das ist doch...."wenn also die songs durch ihre einzigartigket bestechen....natürlich, ist doch klar, wächst auch manches album, der ein oder andere song mit der zeit, den jahren, was man womöglich zunächst mit einem "naja, okay" leichtfertig abtut, kann später durchaus völlig anders wahrgenommen werden, wobei ich hier keine "alters-diskussion" lostreten möchte;-)

    ich muss jedoch sagen, dass ich nach 3, 4 umläufen von "El Camino", auch aufgrund der überaus hohen erwartungshaltung von mir an die nachfolger von "Attack & Release" und vorallem von "Brothers", doch einige schwierigkeiten mit einer handvoll songs hatte, insbesondere mit denen, welche ich unter 2. und 3. zusammengefasst habe


    1. Meine highlights von El Camino (6 von 11)

    Little Black Submarine
    Lonely Boy
    Mind Eraser
    Sister
    Run Right Back
    Gold on Ceiling


    2. Gute Songs mit "Ausschlägen" nach oben/unten (3 von 11)

    Nova Baby
    Hell of Season
    Money Maker


    3. "Filler" (2 von 11)

    Dead and Gone
    Stop Stop



    Im einzelnen: (LP-Running Order)

    1.Lonley Boy

    Natürlich eine tolle Nummer, das Video tat das Übrige, starkes Intro von Auerbach und dann Carney im Gefolge, geht sofort ins ohr, es steht jedoch zu befürchten, dass die nummer zu tode genudelt wird infolge „Heavy Rotation“, ähnlich wie SNA der WS, ich sehe schon verschwitzte Single Männer auf der Tanzfläche nach dem 3. Bier „i´m a lonley boy“ trällern…….und mitleidige Frauenblicke werden das wohl bestätigen;-)


    2. Dead and Gone

    „naaa, naaaa, naaaa, naaaa, naaaa, ohhhhh, ohhhhh“.......nunja, lädt zwar zum mitwippen ein, kein schlechter groove, aber der refrain (mehrstimming) geht für mein empfinden überhaupt nicht, sonst nichts eigenständiges, filler, ein nettes solo ab 1:40min, das wars, ein song den ich nicht so einordnen kann und überhaupt keinen Zugang finde. Bitte weiter.


    3. Gold on Ceiling

    Fette Drums und Orgel als intro, Fantastisch, mag ich sehr! Hohen Wiedererkennungswert, dann beginnt auerbach zu singen auch noch toll, doch bei „I could never drown…“ dreht sich bei mir alles um, grausam, klingt furchtbar diese mehrstimmige, breiige masse, dann gitarren solo von auerbach geil, bei „They wanna get my…They wanna GET my- Gold on the ceiling ……(auch mehrstimmig) bin ich wieder versöhnt, bleibt haften, sehr gute nummer.

    4. Little Black Submarine

    ich darf einen guten freund hier zitieren der zu „Ulysses“ (FF) bei 2:33min und „No one Loves me & Neither do I “( TCV) bei 2:44min den Songs "Musikgeschichte" attestierte, zurecht:-) unvergessene Live -Momente waren das auch........

    auch hier „berstet“ ab 2:06m jede Konzerthallendecke, hier schreiben „wir musikgeschichte“;-) schönes Akustikgitarren? Intro, stimmfarbe von auerbach zu Beginn mal anders, gefällt außerordentlich, sehr emotional. und dann nimmt der song eine unerwartete, interessante wendung

    bester Song der Platte, großartiges Solo zum Schluß, fette Drumbeats, Carney/Auerbach waren nie besser! Brüller!

    „The voices calling me?
    They get lost and out of time
    I should've seen it glow
    But everybody knows
    That a broken heart is blind
    That a broken heart is blind“


    5. Money Maker

    erinnert mich ein wenig an LZ, dreckiges Intro, durchschlagend finde ich diese kürzeste nummer dann schlußendlich doch nicht, gute hook-line, insofern bleibt die nummer zwar haften aber kein Stück was mich umhaut.


    6. Run Right Back

    klasse quietschendes-Intro, stampfende 70´s nummer. gefällt sehr und wird die Leute auf die Tanzfläche ziehen,
    fingerwippend am Lenkrad des Pick Up an der Küste von CA unter Strahlender Sonne und glitzerden meer, Bier in der Tüte und dem nächsten „abenteuer“ entgegen:-)

    Etwas unmotiviertes ende. Der Song!


    7. Sister

    YEAHHHHHHHHHHHHH!! Großartiges Lied! Schleppender und einprägsamer Beat, wusste nach dem ersten hören wie der song hieß, schönes Solo ab 1:42min.
    Konzertwürdig!

    8. Hell of Season

    Dr kleine Bruder von "Lonely Boy". Auerbach beginnt zu singen und denkt womöglich, "oh, mist den song hatten wir doch schon", nunja..........gute nummer aber kein kracher. grooviger BK-style aber nichts groß erinnerndes, mag den drum beat von Carney! 5 Punkte von 10…..und wippt.


    9. Stop Stop

    Shaft trifft Dirty Harry! funky intro im frühen 70iger style, wow, dachte ich, find´ ich cool und sah mich als knirps zu dieser spannenden zeit vor der s/w glotze rumturnen, gefällt mir, mal ein anderer Beat als Intro, doch dann legt inspektor callahan die 44er aus der hand und die anfängliche euphorie verflacht zunehmend je länger der song andauert, dieses "Mick Jagger-eske ab Some Girls 78" "STOP, STOP"- gemache ertrage ich bei diesem Song überhaupt nicht, schwächster song des Albums, fehlt nur noch das phallus symbol auf dem cover oder bei den shows;-) bitte nächster song.

    10. Nova Baby

    Beim Intro dachte ich sofort, okayyyyyyyy, „neumodischer Indie-pop kram", ala Real Estate;-) dem bin ich nicht grundsätzlich abgeneigt, doch dann bekommt auerbach ab 0:18 sec die kurve und besinnt sich auf „seine stärke“, auch wenn es nur ein paar einfache akkorde sind, ich mag das lied, der refrain gleitet etwas, für mein empfinden ins "Bierzelt-schunkeln" ab, aber okay, ist ja nicht unbedingt das schlechteste, +1!

    11. Mind Eraser

    Besser kann ein album nicht enden! Gefällt mir, erdig, bluesig, back to basic! Schleppender groove, in der viel strapazierten „BK Tradition“ die es natürlich so nicht gibt…….


    "ohhhhhhhhhhhhhhhhhh, dont let it be over"! singt Auerbach....


    Ein würdiger Nachfolger von Brothers, der auch seine Käufer finden wird. Ich freue mich auf das Konzert im Januar und bin auf die setlist gespannt, obwohl Auerbach/Carney in der New York Times angeführt haben, dass vorallem manche Songs von „Brothers“ schwer schwer zu spielen sind. Das ist natürlich sehr bedauerlich, aber mal schauen.

    Cover und gesamtes Artwork im übrigen großartig!

    Wieviel unterschiedliche Van´s sind auf dem Cover incl. Booklet zu sehen? :-)

    Editiert von Sportpalast am 05.12.2011 22:32:00
    Editiert von Sportpalast am 05.12.2011 22:39:27


Um posten zu können, musst du eingeloggt sein. Anmelden? Hier lang.

« erste Seite | ‹ früher | /1 | später › | letzte Seite »
 
  • Forenübersicht

  • Threadübersicht