
I'm A Cyborg, But That's O.K.
ROK 2007
[R: Park Chan-Wook; D: Rain; 17.01.08]
23.11.2007, 18:33, Text:
Birgit Binder
[2 Kommentare]
Protagonistin Young-goon ist nach der gewaltsamen Trennung von ihrer Großmutter davon überzeugt, ein Cyborg zu sein. Damit löst sie ihr Ticket in die Psychiatrie, wo sie auf Il-soon trifft. Dessen Etikett lautet \"anti-sozial\". Hin und wieder entwendet er Donnerstage. Young-goon bittet ihn um den Diebstahl ihres Mitgefühls. Park Chan-Wook, Regisseur von 'Joint Security Area' und der Inzest-Studie 'Oldboy', hat nach eigenen Angaben mit 'I'm A Cyborg, But That's O.K.' Kommerz machen wollen.
Ein legitimes Ziel. Wenn dieser dann postwendend mit dem Alfred-Bauer-Preis für neue Perspektiven in der Filmkunst ausgezeichnet wird, stellt sich die Frage, wie der ehemalige Philosophiestudent \"Kommerz\" definiert. Oder ob er sich nicht einen feinen rachebösen Scherz erlaubt hat. Immerhin zeichnet er ein kenntnisreiches Psychogramm des Phänomens Anorexia nervosa (Magersucht), indem er es als ein Symptom, nicht als Leidensursache seziert. Eine Foucault'sche Psychiatriestudie - und Filmkunst. Aber auf Park-Chan-Wook'sche Weise geht das schon in Ordnung.
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tidbit 20.01.2008 | 21:59:33
(@_@)oO0°*´¸.•’´¯)i°♥
woie kann man nur soviel scheiß zu so'nem tollen film schreiben ?
gut, hab bisher nur ein drittel davon gesehen, aber das war schon sehr schön toll und ergreifend.
hat brigitte zum zeitpunkt, als sie solch humus schrieb, wenigstens schon nen schnipsel gesehen ?
EGAL
(hoffentlich landet dieses posting nicht wieder im musik&so, sondern im popkultur. ..
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