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The Fighter

Hit me baby one more time!

07.09.2011, 15:28, Text: Alexander Dahas

Anzusiedeln ist der drogenabhängige Dicky irgendwo zwischen Klitschko und Rocky. »The Fighter« beruht auf wahren Ereignissen.

In der Dramaturgie des Boxfilms hat sich seit »Rocky« eigentlich nichts Wesentliches geändert. Woran niemand etwas auszusetzen hat, der auf Selbstertüchtigung und schmutzigen Lorbeer steht. Weil solch disziplinarische Strenge aber auch ganz schön nerven kann, gelten unsere Sympathien hier dem von Christian Bale verkörperten Dicky, der als drahtiges Drogenopfer ein eher schlampiges Genie bleibt.


Sein Bruder Micky (Mark Wahlberg), auch Boxer, setzt dagegen auf die bewährte Doof-aber-fleißig-Taktik, um Eindruck zu schinden und sich von seiner Familie zu lösen. Die ist von der Sorte Vollproll, wegen dem man Mitleid mit der Polizei empfindet. Die eigentliche Sensation an diesem schnörkellosen Film, der unschmeichelhafterweise auf wahren Ereignissen beruht, ist die straffe Inszenierung. Muskulöses Erzählkino.


»The Fighter« (USA 2010; R: David O. Russell; Universum)



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