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Vom Terminator bis in die wilden Siebziger: unser Serienmonat Februar

25.01.2010, 17:05, Text: Alexander Dahas



Geschmackliche Vielfalt ist diese Saison tonangebend, und deswegen frohlockt bei diesem Paket der Nerd gemeinsam mit dem Checker.


Jedes Jahr dasselbe: Weihnachten ist vorbei und der neue Breitwandfernseher immer noch nicht eingeweiht. Wie wär’s da mit einer schönen pektoralen Angina und einem Griff auf den Serien-Stapel, wo vier komplette Staffeln nur darauf warten, die Stromrechnung das Fürchten zu lehren? Geschmackliche Vielfalt ist diese Saison tonangebend, und deswegen frohlockt bei diesem Paket der Nerd gemeinsam mit dem Checker.


Zum Beispiel anlässlich von „Rescue Me“ (komplette erste Staffel, ab 25.02., Sony), dem neuen Paradeplatz von Lieblingsarschloch Denis Leary, der als chronisch verspannter Feuerwehrmann den mutwilligen Satz neben das Sprungtuch erstaunlich attraktiv macht. Aber schwarzer Humor mit Hang zur Geschmacksübertretung gedeiht eben auch in Extremsituationen. Marginal gesitteter geht es bei „Entourage“ (Season 1, ab 22.01., Warner) zu, wo der chaotische Urknall ganz richtig in den Hollywoodstudios vermutet wird, in denen sich ein aufstrebender Schauspieler die Karriere von der eigenen Familie sabotieren lässt. Absurd hochkarätige Gaststars geben sich dazu in Nebenrollen die Klinke in die Hand und beweisen mit nassforschen Sprüchen Selbstironie. Von spitzen Kommentaren hält der Terminator dagegen nicht sehr viel. In der zweiten Staffel der „Sarah Connor Chronicles“ (12.02., Warner) zählen erneut eher das Faustrecht des Stärkeren und das Fahrkönnen im Ruinenparcours. Merke: Wenn deine Mitschüler aus der Zukunft geschickt worden sein könnten, um dich zu töten, ist man mit dem Kopf eben woanders und darf auch schon mal eine Fünf schreiben. Zu guter Letzt finden sich in „Die wilden Siebziger“ (achte und letzte Staffel, Sunfilm) bis auf Weiteres das Beste an Gerald Fords Präsidentschaft und eine der charmantesten Verballhornungen des Flokati-Jahrzehnts. Die Serie brilliert auch heute noch durch haarsträubend exakte Details und praktische Alltagstipps für Kiffer: Nachhunger hört nur auf Toast Hawaii.



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