24: Redemption
Plattfuß in Afrika
23.11.2009, 14:05, Text:
Robert Meissner
Wenn einer am siebten Tag nicht ruht, kann das nur Jack Bauer sein. Die CTU aufgelöst, er selbst wegen Folter vor Gericht: Die siebte Staffel von "24" rechnet gleich zu Beginn überraschend hart mit ihrer Vergangenheit ab, bevor es dann aber zügig weitergeht mit der gewohnten Echtzeit-Terrorbekämpfung.
Qualitativ ein sehr erfreulicher Rückschritt nach der eher mauen Staffel 6, bedingt auch durch einen totgeglaubten Gegenspieler, der Bauers Bemühungen zu einer ganz privaten Sache werden lässt. "24: Redemption" wiederum ist das 90-minütige, ebenfalls in Echtzeit gehaltene Prequel zur Staffel.
Ermöglicht durch den Autorenstreik, ist "24: Redemption" nicht nur als Überbrückung gedacht gewesen, sondern darf wohl als Experiment gewertet werden, das Franchise auf Spielfilmlänge zu trimmen. Ums kurz zu machen: Das Ergebnis hält nicht, was es verspricht.
Die inhaltlich zum Verständnis der siebten Staffel zwar unerlässliche Episode geriet auf weite Strecken einfach zu langatmig - und das will bei einem hochkondensierten Format wie "24" was heißen. Die in einem fiktiven afrikanischen Staat angesiedelte Episode um Kindersoldaten, Waffenhändler und die Ignoranz von UN und USA verfolgt zwar löbliche und für "24"-Verhältnisse geradezu revolutionäre humanitäre Ansätze, kann aber im Ansatz nicht gegen den eigentlichen "Day 7" anstinken.
Wir Verlosen je 2x: "24: Season 7" als Blu-ray- und DVD-Box sowie "24: Redemption" auf DVD (Fox). Teilnehmen kannst du unter www.intro.de/gewinne.
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