Wer früher stirbt, ist länger tot

D 2006

[R: Marcus H. Rosenmüller; D: Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel; EuroVideo]

28.02.2007, 16:39, Text: Dörte Miosga

Hier spielt ein bayerisch sprechendes Kind die Hauptrolle – klingt das nicht furchtbar? Doch “Wer früher stirbt, ist länger tot” hat zu Recht den Bayerischen Filmpreis bekommen. Den elfjährigen Sebastian plagt das schlechte Gewissen, weil er neben Hühnern und Hasen auch seine Mutter ermordet hat. So glaubt er, denn die starb bei seiner Geburt. Da er nun Angst vor dem Fegefeuer hat, sieht er nur eine Lösung: Er muss unsterblich werden. Am Anfang strengt die bayerische Mundart sehr an, doch man gewöhnt sich an den Dialekt und lernt das selbstironische Debüt von Regisseur Rosenmüller sehr schätzen.




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aus Intro #147 (März 2007)
 
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