
Cinema 16: American Short Films
Projektor 2006
03.01.2007, 11:32, Text:
Oliver Minck
Schon mit den »British Shortfilms« und den »European Short Films« konnte Cinema 16 einen großen Coup landen. Konsequenterweise folgt nun der Blick auf das Ursprungsland der bewegten Bilder. »American Short Films« verfolgt kein übergeordnetes Konzept, sondern umfasst sieben Dekaden und streift dabei verschiedene Genres. Was alle 16 Filme eint, ist die Qualität. Ob Festivalabräumer (»The Lunch Date« von Adam Davidson), Experimentalfilm (»Meshes Of The Afternoon« von Maya Deren) oder studentische Fingerübung eines Meisters in spe (»Freiheit« von George Lucas) – fast jeder dieser Kurzfilme ist auf seine Weise stilbildend. Unter den frühen Werken späterer Starregisseure ragen vor allem zwei Filme heraus: »Vincent« zeigt, dass Tim Burton schon 1982 (noch bei Walt Disney als Animator in Lohn und Brot) seine ganz eigene Bilderwelt im Kopf hatte.
USA 1953-2005 R Tim Burton, Andy Warhol, Alexander Payne, u.a. Cinema 16 / Warp Films /rough trade Distribution
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