
Nippon Classics
Projektor 2006
20.11.2006, 14:30, Text:
Martin Riemann
Mit der Reihe »Nippon Classics« ermöglicht Rapid Eye Movies einen Einblick in die Hochphase des japanischen Exploitationkinos. Gerade die damalige Produktionsflut erlaubte es vielen Regisseuren, »heimlich« künstlerische Pionierarbeit zu leisten.
Zum Beispiel Seijun Suzuki, der mit dem Yakuza-Drama »Tokyo Drifter« einen der Höhepunkte seines Schaffens erreichte. Suzuki lässt die simple Story unnachahmlich in Richtung freie Form driften, während er sich voll auf Farb- und Bildgestaltung konzentriert. Wenn der Begriff Eye-Candy jemals Sinn machte, dann hier.
JP 1966 – 1667 D: Tetsuya Watari, Tomisaburo Wakayama, Shintaru Katsu, Toshirô Mifune, Kimiko Ikegami R Seijun Suzuki, Kinji Fukasaku, Kenji Misumi, Kihachi Okamoto‚ Nobuhiko Obayashi Rapid Eye Movies / Al!ve
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