
Strange Days (Special Edition)
USA 1995
[R: Kathryn Bigelow; D: Ralph Fiennes, Angela Basset, Juliette Lewis; Kinowelt]
17.07.2006, 08:00, Text:
Sascha Seiler,
Sascha Seiler
Mitte der 90er Jahre waren die Begriffe Cyberspace und Virtual Reality ganz groß in Mode. Selbstredend wurden auch Filme darüber gedreht, die größtenteils grauenhaft bis allenfalls durchschnittlich waren. Die rühmliche Ausnahme, neben David Cronenbergs meisterhaften „eXistenZ“, ist dieser Film von der sträflich unterschätzten amerikanischen Regisseurin Kathryn Bigelow. Diese hatte mit „Gefährliche Brandung“ ein damals belächeltes, doch mittlerweile zum modernen Klassiker avanciertes Surferabenteuer gedreht; Fiennes kam recht frisch von seiner Nazi-Rolle aus „Schindlers Liste“. Ein interessantes Gespann für einen Cyberthriller, in dem es um einen Dealer von Erinnerungen geht: Rauschzustände, die man mittels eines Chips aus einem Gehirn abzapfen und in einem anderen ablaufen lassen kann.
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