
Die Syrische Braut
F/D/IL 2004
03.03.2006, 16:37, Text:
Dörte Miosga,
Dörte Miosga
R: Eran Riklis; D: Hiam Abbas, Makram J. Khoury; Good Movies / Neue Visionen
\"Die Ehe ist wie eine Melone. Man weiß nie, was drin ist, bis man sie öffnet.\" Es gibt ja leider immer noch Kulturkreise, in denen Ehen unter anderen als den Eheleuten abgemacht werden. Auch Mona ist einem Mann versprochen, den sie nur aus dem Fernsehen kennt, weil er in Syrien ein bekannter Schauspieler ist. Mona lebt mit ihrer Familie in den Golanhöhen. Ihre Nationalität: unbestimmt. Denn die religiöse Minderheit der Drusen, die auf den Golanhöhen leben, wird zwar von Israel geduldet, hat aber keinen Anspruch auf eine eigene Nationalität. Wenn Mona die Grenze nach Syrien überschreitet und einen Syrer heiratet, adaptiert sie dessen Nationalität und darf nie wieder in die Golanhöhen zurückkehren.
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