
21 Gramm
MEX 2003 (R: Alejandro Inárittu; D: Naomi Watts, Sean Penn, Benicio Del Toro; 05.02.)
03.02.2004, 15:00, Text:
Sven von Reden,
Sven von Reden
»Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm deine Pläne«, sagt eine der Hauptfiguren in Alejandro Inárittus Erstling ›Amores Perros‹. Der Satz könnte ebenso gut in seinem neuen Werk ›21 Gramm‹ fallen. Wieder geht es um die großen Fragen: um Zufall oder Schicksal, Leben oder Tod – und natürlich um Gott. Und wieder bringt ein Autounfall das Leben einer Gruppe von Menschen verschiedener sozialer Schichten durcheinander.
Der Unfall nimmt der Architektengattin Cristina Peck (Naomi Watts) ihren Mann und ihre beiden Kinder, schenkt im Gegenzug dem College-Professor Paul Rivers (Sean Penn), der auf ein Spenderherz wartet, eine neue Chance.
Bei aller Virtuosität der Erzähltechnik und der schauspielerischen Leistungen: Wenn am Ende das Puzzle zusammengesetzt ist, ist man sich nicht mehr ganz sicher, ob Inárritu nicht einfach nur eine große, künstlerisch verbrämte Soap-Opera inszeniert hat.
Artikel kommentieren
Mehr Infos
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen
Social Network Login

Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
DVD-EMPFEHLUNGEN
- » A Beginner’s Guide To Endings...
- » Night Of The Living Dead - Wi...
- » Misfits - Die erste Staffel
- » Ashes To Ashes - Byzantinisch...



