Busta Rhymes

Break Ya Neck With

21.01.2003, 14:08, Text: Henner Schulte-Holtey, Henner Schulte-Holtey

(Mediacomm Entertainment / In-Akustik)
SUBJEKT: Der amerikanische Traum beziehungsweise der unaufhaltsame Aufstieg des Trevor S. aus Flatbush zum HipHop-Rumpelstilzchen Nummer 1: Busta Rhymes.
OBJEKT: Dieses ebenso unterwürfige wie unkritische Fanprojekt eine Doku zu nennen, verbietet sich von selbst. Da der Meister himself diesen Film (vollkommen zu Recht) nicht autorisiert hat, weiß der Film inhaltlich aber auch ästhetisch nichts Neues zu erzählen. Bis zum Erbrechen werden Plattencover abgefilmt und in fiesem 80er-Look mal crazy nach links, dann nach rechts gekippt. Ein Exklusivinterview mit Busta Rhymes? Nö, gibt’s nicht.

Oder seine Musikvideos? Null, keine Rechte. Statt dessen werden Fans gefragt, was denn Busta Rhymes zum größten Rapper aller Zeiten macht. Substanz galore. Meine Lieblingsfrage: “Busta always talked in his lyrics about the devastation of our planet. Not many people took him serious – until the 11th September. Did this make him look like prophet?” Klar, zumindest wenn der Planet in Manhattan aufhört. Oje.
ORNAMENT: Auch hier gibt’s nichts zu lachen. Obligatorische Kapitelauswahl, zu mehr reichte die Fantasie nicht.
WAS BLEIBT: Die Entsorgungsfrage.



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