Wolfgang Tillmans
Quelle: Wikipedia
Wolfgang Tillmans (* 16. August 1968 in Remscheid) ist ein deutscher Fotograf und Künstler, der in London und Berlin lebt und arbeitet. Er gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. Sein umfassendes und vielfältiges ?uvre ist zum einen durch aufmerksame Beobachtung seiner Umwelt, zum anderen durch die Erforschung der Grundlagen der Fotografie geprägt. 2000 wurde ihm als erstem Fotografen und Künstler, der nicht aus England, stammt, der renommierte Turner Prize verliehen. 2009 erhielt er in Mannheim den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.
Wolfgang Tillmans interessierte sich schon während der Schulzeit für Fotografie und verschiedene Layout-Formen und sammelte Fotografien. 1983 kam er als Sprachschüler nach England, lernte dort die britische Jugendkultur und die dortigen Style- und Musikzeitschriften wie i-D kennen.
Von 1987 bis 1990 lebte Tillmans in Hamburg und arbeitete als Telefonist in einer städtischen Hilfsorganisation. [weiterlesen]
Dort benutzte er den Fotokopierer, um gefundene Fotografien zu vergrößern, lernte 1988 die lokale Rave-Szene kennen und begann diese aufkommende Subkultur zu dokumentieren. Seine Momentaufnahmen und Porträts junger Leute wurden ab 1988 in den Magazinen i-D, Tempo, Spex und Prinz veröffentlicht. Zu dieser Zeit fanden auch seine ersten Einzelausstellungen im Café Gnosa, Front und Fabrik-Foto-Forum statt.
Von 1990 bis 1992 studierte er am Bournemouth & Poole College of Art and Design in Südengland. Nach seinem Studium zog er zunächst nach London, siedelte dann 1994 für ein Jahr nach New York über, wo er 1995 den ebenfalls aus Deutschland stammenden Maler Jochen Klein kennenlernte, mit dem er 1995 zusammen erneut nach London zog und dort mit ihm zusammen lebte, bis Jochen Klein 1997 an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung starb.
Nach einer Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg von 1998 bis 1999 sowie einem Honorary Fellowship am Arts Institute in Bournemouth (2001) ist Tillmans seit 2003 Professor für interdisziplinäre Kunst an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste - Städelschule in Frankfurt am Main.
2001 gewann Wolfgang Tillmans einen Wettbewerb der Stadt München zur Gestaltung eines AIDS-Memorials, das dann auch nach seinen Entwürfen am Sendlinger Tor errichtet wurde.
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Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Wolfgang Tillmans.
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