Steffen Möller
Quelle: Wikipedia
Steffen Möller (* 22. Januar 1969 in Wuppertal) ist ein deutscher Schauspieler und Kabarettist, der seit 1994 in Polen lebt. Dort ist er populär und unter anderem aus den Fernsehprogrammen (dt. "Europa lässt sich mögen"), (dt. "L wie Liebe") und (entspricht Wetten, dass..?) bekannt.
Steffen Möller wurde als Sohn von Christian Möller, einem mittlerweile emeritierten Professor für Evangelische Theologie an der Universität Heidelberg, und seiner Ehefrau Sigrun, einer Religionslehrerin, geboren. Er hat zwei jüngere Brüder.
Steffen Möller machte in Wuppertal sein Abitur am humanistischen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und war bereits dort im Schulkabarett aktiv. Nach dem Schulabschluss leistete er seinen Zivildienst ab. Anschließend ging er an die Freie Universität Berlin zum Studium der Theologie und Philosophie und belegte auch Italienisch. Für einen Polnisch-Sprachkurs ging er nach Krakau. [weiterlesen]
Nach dem Abschluss an der FU Berlin wanderte er 1994 dauerhaft nach Polen aus. Dort wurde er zunächst Deutschlehrer am Warschauer Gymnasium und später Dozent für Deutsch an der Warschauer Universität.
In den ersten Jahren in Polen nahm er unter anderem mehrere Kassetten für Deutsch-Lehrbücher auf. 2002 erreichte er in Krakau beim nationalen Kabarettwettbewerb den zweiten Platz, was der Beginn seiner weiteren Laufbahn in Polen sein sollte.
Steffen Möller spielte von 2002 bis 2007 in der beliebten Fernsehserie ("L wie Liebe") einen deutschen Kartoffelbauern namens Stefan Müller, moderierte 2005 die erste Staffel von , der polnischen Version von Wetten, dass..? und war ständiger Gast der 2008 abgesetzten Show ("Europa lässt sich mögen"). Auf die Frage, ob er sich mehr als Pole oder als Deutscher fühle, antwortete er, dass er sich in Polen wie ein Deutscher fühle und in Deutschland wie ein Pole.
Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis wurde er am 3. Juni 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
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Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Steffen Möller.
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