B-Boying
Quelle: Wikipedia
Breakdance, Breaking, B-Boying bzw. B-Girling ist eine ursprünglich auf der Straße getanzte Tanzform, die als Teil der Hip-Hop-Bewegung unter afro- und puertoamerikanischen Jugendlichen in Manhattan und der südlichen Bronx im New York der frühen 1970 Jahre entstanden ist. Getanzt wird zu Pop, Funk oder Hip-Hop. Für viele Jugendliche bot B-Boying, wie es in den 1970er und frühen 1980er Jahren genannt wurde, eine Alternative zur Gewalt der städtischen Straßen-Gangs. Heute fordert Breakdance eine hohe Disziplin von den Tänzern, die oft über athletische Fähigkeiten verfügen müssen. Breakdance ist heute eine weltweit verbreitete und anerkannte Tanzform. Die Breakdance-Kultur begreift sich als frei von Grenzen der Rasse, des Geschlechts oder des Alters.
Die Wurzeln des B-Boying (so wurde Breakdance ursprünglicherweise genannt) reichen bis nach 1969 zurück. [weiterlesen]
Voraussetzung für die Entstehung des B-Boying war die durch Kriminalität geprägte sozio-ökonomische Lage der Ghettos von New York. Der Tanz war eine Interpretation der Spannung und der Gewalt zwischen den städtischen Straßenbanden. Vorläufer des B-Boying war der nach James Browns Hit Get on the good foot benannte Good Foot Style. Die Tänzer ließen sich auf den Boden fallen, um sich dort zu drehen und passend zur Musik wieder hoch zu springen. Die spätere Bezeichnung B-Boys für die Tänzer - und somit B-Boying für den Tanz - soll auf den damals in New York sehr populären Kool DJ Herc zurückgehen, der die Tänzer B (wie Break)-Boys nannte, weil sie für ihre besonderen Aktionen die von den DJs ausgedehnten Instrumental-Breaks nutzten. Um 1976 formierten sich die ersten Tanzgruppen, wie bspw. die Zulu Kings. oder die Rock Steady Crew.
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