Alphaville
Quelle: Wikipedia
Alphaville ist eine deutsche Synthpop-Gruppe aus Münster, die 1983 gegründet und durch Lieder wie Big in Japan und Forever Young weltweit bekannt wurde.
1981 gründeten Marian Gold und Bernhard Lloyd zusammen mit anderen Musikbegeisterten in der westfälischen Stadt Münster das Künstlerkollektiv Nelson Community, mit dem sie im Dezember 1981 ihren ersten Liveaufritt hatten. Ein Jahr später gründeten Gold und Lloyd zusammen mit Frank Mertens das Pop-Trio Forever Young und absolvierten Ende 1982 ihren ersten gemeinsamen und - für ein künftiges Studioprojekt typisch - zugleich letzten Liveauftritt für die nächsten zehn Jahre.
1983 entnahmen die drei den Namen Alphaville dem gleichnamigen Film von Jean-Luc Godard und verwendeten ihn als ihren neuen Bandnamen, unter dem sie im selben Jahr einen Plattenvertrag unterschrieben.
Im Januar 1984 wurde ihre erste Single Big in Japan veröffentlicht, die weltweit zu einem Hit wurde (unter anderem erster Platz in den U.S.-Dance-Charts). [weiterlesen]
Mitte bzw. Herbst 1984 folgten die Singles Sounds Like a Melody und Forever Young vom gleichnamigen Debütalbum.
Nach den Erfolgen 1984 verließ Frank Mertens die Band und wurde durch den Keyboarder und Gitarristen Ricky Echolette ersetzt. Im Frühjahr 1985 veröffentlichte die Formation mit Jet Set die letzte Single aus Forever Young, auf der auch Golden Feeling war, die Filmmusik zum deutschen Kinofilm Der Bulle und das Mädchen, an der Echolette bereits mitwirkte. Zudem beteiligte sich die Band an dem Benefiz-Projekt Band für Afrika im Januar 1985.
Nach knapp zwei Jahren folgte im Mai 1986 Alphavilles zweites Studioalbum Afternoons In Utopia, das jedoch nicht an den Erfolg von Forever Young anschließen konnte. Einzig die Single-Auskopplung Dance With Me brachte es zu nennenswerten Chart-Platzierungen in Deutschland und anderen Ländern.
Nach der Wiederveröffentlichung von Forever Young in den USA arbeitete Alphaville weiter am Ausbau ihres musikalischen Stils, der mit der Veröffentlichung von The Breathtaking Blue im April 1989 um Musikströmungen aus Rock, Klassik, Blues und Jazz erweitert wurde.
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Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Alphaville.
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